Post Mortem
ISBN:
978-3-442-53009-0
Auflage:
Deutsche Erstausgabe
Verlag:
Goldmann
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
10.03.2027
Format:
Hardcover
Seitenanzahl:
256
Milliardäre gegen die Meinungsfreiheit
Als Amazon-Gründer und Multi-Milliardär Jeff Bezos 2013 die wirtschaftlich angeschlagene Washington Post für 250 Millionen US-Dollar aufkauft, gilt er manchen als Retter des amerikanischen Qualitätsjournalismus; und tatsächlich erlebt die Zeitung nach der Bezos-Übernahme zunächst eine bemerkenswerte Renaissance. Doch schon wenige Jahre später zeigt sich die Kehrseite des Coups: Bezos’ wirtschaftliche und politische Interessen führten die Post in eine beispiellose existenzielle Krise. Entlassungen im großen Stil, geschlossene Auslandsbüros und ein dramatischer politischer Richtungswechsel drohen die journalistische Unabhängigkeit des Traditionshauses endgültig zu zerstören.In Post Mortem erzählt der ehemalige Deutschlandkorrespondent der Washington Post, Aaron Wiener, die Geschichte dieses Niedergangs aus nächster Nähe. Er schildert eindringlich, wie wirtschaftliche Interessen, politischer Druck und die Macht einzelner Superreicher das Fundament unabhängiger Berichterstattung bedrohen – nicht nur in den USA. Von der Übernahme führender Medienhäuser durch den rechtsextremen Milliardärs Vincent Bolloré bis zu den Angriffen rechtspopulistischer Kräfte auf Medien in Deutschland wird deutlich: Auch in Europa steht die Unabhängigkeit des Journalismus auf dem Spiel. Ein ebenso packendes wie alarmierendes Buch über die Zukunft der Medien – und darüber, wem wir unsere öffentliche Meinungsbildung anvertrauen.
Als Amazon-Gründer und Multi-Milliardär Jeff Bezos 2013 die wirtschaftlich angeschlagene Washington Post für 250 Millionen US-Dollar aufkauft, gilt er manchen als Retter des amerikanischen Qualitätsjournalismus; und tatsächlich erlebt die Zeitung nach der Bezos-Übernahme zunächst eine bemerkenswerte Renaissance. Doch schon wenige Jahre später zeigt sich die Kehrseite des Coups: Bezos’ wirtschaftliche und politische Interessen führten die Post in eine beispiellose existenzielle Krise. Entlassungen im großen Stil, geschlossene Auslandsbüros und ein dramatischer politischer Richtungswechsel drohen die journalistische Unabhängigkeit des Traditionshauses endgültig zu zerstören.In Post Mortem erzählt der ehemalige Deutschlandkorrespondent der Washington Post, Aaron Wiener, die Geschichte dieses Niedergangs aus nächster Nähe. Er schildert eindringlich, wie wirtschaftliche Interessen, politischer Druck und die Macht einzelner Superreicher das Fundament unabhängiger Berichterstattung bedrohen – nicht nur in den USA. Von der Übernahme führender Medienhäuser durch den rechtsextremen Milliardärs Vincent Bolloré bis zu den Angriffen rechtspopulistischer Kräfte auf Medien in Deutschland wird deutlich: Auch in Europa steht die Unabhängigkeit des Journalismus auf dem Spiel. Ein ebenso packendes wie alarmierendes Buch über die Zukunft der Medien – und darüber, wem wir unsere öffentliche Meinungsbildung anvertrauen.