Postsowjetische Belastungsstörung
ISBN:
978-3-442-53006-9
Auflage:
Originalausgabe
Verlag:
Goldmann
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
12.05.2027
Format:
Hardcover
Seitenanzahl:
256
Die Narben des Ostens als Kompass für unsere Resilienz
Millionen Menschen aus der Sowjetunion und ihren Nachfolgestaaten sowie der einst sozialistischen DDR leben heute in Deutschland – und mit ihnen Erfahrungen von Diktatur, Entwürdigung und kultureller Entwurzelung. In ihrem neuen Buch folgt Ira Peter den Spuren dieses Erbes. Anhand verschiedener Biografien, auch ihrer eigenen, erzählt sie von generationenübergreifendem Schweigen, Alkoholismus, männlichen Suiziden und der Weitergabe von Traumata. Sie schreibt über staatliche Bevormundung, Deportation, Zwangsrussifizierung, Propaganda und politische Apathie – und zeigt, wie diese Erfahrungen das Verhältnis zu Staat, Medien und Demokratie bis heute prägen. Doch das Buch zeigt auch, wie sich Menschen selbst unter größtem Druck persönliche Würde und Freiheit erkämpften.Und so liefert Peter nicht nur eine Analyse von Wunden: Sie fragt, was unsere Gesellschaft von Menschen lernen kann, die Unfreiheit und gesellschaftliche Umbrüche selbst erlebt haben. Postsowjetische Belastungsstörung ist ein hochaktuelles Buch über die unsichtbaren Folgen autoritärer Systeme – und darüber, wie aus schmerzhaften Erfahrungen eine Ressource für Vertrauen und gesellschaftlichen Zusammenhalt werden kann.
Millionen Menschen aus der Sowjetunion und ihren Nachfolgestaaten sowie der einst sozialistischen DDR leben heute in Deutschland – und mit ihnen Erfahrungen von Diktatur, Entwürdigung und kultureller Entwurzelung. In ihrem neuen Buch folgt Ira Peter den Spuren dieses Erbes. Anhand verschiedener Biografien, auch ihrer eigenen, erzählt sie von generationenübergreifendem Schweigen, Alkoholismus, männlichen Suiziden und der Weitergabe von Traumata. Sie schreibt über staatliche Bevormundung, Deportation, Zwangsrussifizierung, Propaganda und politische Apathie – und zeigt, wie diese Erfahrungen das Verhältnis zu Staat, Medien und Demokratie bis heute prägen. Doch das Buch zeigt auch, wie sich Menschen selbst unter größtem Druck persönliche Würde und Freiheit erkämpften.Und so liefert Peter nicht nur eine Analyse von Wunden: Sie fragt, was unsere Gesellschaft von Menschen lernen kann, die Unfreiheit und gesellschaftliche Umbrüche selbst erlebt haben. Postsowjetische Belastungsstörung ist ein hochaktuelles Buch über die unsichtbaren Folgen autoritärer Systeme – und darüber, wie aus schmerzhaften Erfahrungen eine Ressource für Vertrauen und gesellschaftlichen Zusammenhalt werden kann.