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Posttraumatische Souveränität

Ein Essay
ISBN:
978-3-518-12783-4
Auflage:
Originalausgabe
Verlag:
Suhrkamp
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
31.10.2023
Bearbeiter:
Reihe:
edition suhrkamp
Format:
Softcover
Seitenanzahl:
184
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Mit dem Angriff Russlands auf die Ukraine ist die alte mitteleuropäische Angst zurück: Opfer der Großmächte zu werden. Anders als in Deutschland, von dessen Boden zwei Weltkriege ausgegangen sind, gab es in Warschau, Tallinn und anderswo kein Zögern. Nur wer selbst angegriffen und, wie Polen, sogar einmal ganz von der Landkarte getilgt wurde, versteht, dass militärische Selbstverteidigung gerechtfertigt ist. In ihrem luziden Essay beschreiben Karolina Wigura, Ideenhistorikerin, und Jarosław Kuisz, Politikwissenschaftler, wie der heutige Krieg historische Traumata reaktiviert; warum Warschau eine Führungsrolle in der europäischen Verteidigungspolitik übernimmt, obwohl die Regierungspartei PiS die EU als Bedrohung der eigenen Souveränität beschwört.

Biografische Anmerkung
Karolina Wigura und Jarosław Kuisz leiten die polnische Online-Wochenschrift Kultura Liberalna. 2023 erschien der vielbeachtete Band Posttraumatische Souveränität. Sie leben mit ihren Kindern in Berlin und Warschau.
Karolina Wigura und Jarosław Kuisz leiten die polnische Online-Wochenschrift Kultura Liberalna. 2023 erschien der vielbeachtete Band Posttraumatische Souveränität. Sie leben mit ihren Kindern in Berlin und Warschau.
Stephan Gebauer arbeitet seit mehr als zwanzig Jahren als freier Übersetzer. Für Suhrkamp/Insel übersetzte er unter anderem Werke von Paul Mason, Quinn Slobodian, Branko Milanović und Sebastian Smees Kunst und Rivalität ins Deutsche.