Präventive Mediation im Erbrecht
ISBN:
978-3-7321-0892-3
Verlag:
Hagener Wissenschaftsverlag
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
26.03.2026
Herausgeber:
Format:
Softcover
Seitenanzahl:
239
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Unternehmensnachfolgen in Familienunternehmen sind mehr als vermögensrechtliche Übertragungen. Sie berühren Fragen von Gerechtigkeit, Loyalität und unternehmerischer Verantwortung – und bergen erhebliches Konfliktpotenzial. Aus rechtlichen Verteilungsfragen werden Loyalitäts- und Anerkennungskonflikte, die Familienfrieden und Fortbestand des Unternehmens gleichermaßen gefährden können. Die Arbeit untersucht, ob Mediation im erbrechtlichen Nachfolgekontext nicht nur kurativ bei Streitigkeiten, sondern präventiv zur Konfliktvermeidung eingesetzt werden kann. Gestützt auf erbrechtliche sowie gesellschafts- und steuerrechtliche Rahmenbedingungen, typische Konfliktpunkte und die Eskalationslogik werden Verfahrensdesign und Rollenanforderungen präventiver Nachfolgemediation entwickelt und in drei Fallstudien überprüft. Die Untersuchung zeigt: Präventive Mediation ist keine „Alternative zum Recht“, sondern eine vorgelagerte Organisationsleistung rechtlicher Gestaltung. Sie macht Einigungsfähigkeit herstellbar und ermöglicht privatautonome, rechtlich anschlussfähige und dauerhaft tragfähige Nachfolgeregelungen – bevor der Streit eskaliert.
Biografische Anmerkung
Malte Mochmann absolvierte sein rechtswissenschaftliches Studium an den Universitäten Jena und Hamburg. Anschließend absolvierte er an der Deutschen Hochschule für Verwaltungswissenschaften Speyer den postgradualen Masterstudiengang „Staat und Verwaltung in Europa“ (LL.M.). An der FernUniversität in Hagen promovierte er mit der Arbeit „Präventive Mediation im Erbrecht – Fallstudien zur Prävention von Konflikten bei der Erbschaft in Familienunternehmen“. Beruflich ist er in leitender Funktion im öffentlichen Dienst tätig und verantwortet die rechtliche wie organisatorische Steuerung komplexer Verwaltungs- und Entscheidungsprozesse. Seine beruflichen und wissenschaftlichen Interessen liegen an der Schnittstelle von rechtlicher Gestaltung, institutioneller Verfahrensarchitektur und nachhaltiger Konfliktprävention.