Prozessökonomie
ISBN:
978-3-8487-6452-5
Verlag:
Nomos
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
24.07.2020
Reihe:
Neue Schriften zur Verwaltungsrechtswissenschaft
Format:
Hardcover
Seitenanzahl:
490
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Die Prozessökonomie ist ein in der Rechtspraxis gut etablierter, zur Verfahrensmaxime erklärter Auslegungstopos des Rechts. Verschlagwortet als Verfahrensoptimierung zählt sie zu den Qualitätsmerkmalen der Rechtsprechung, tritt in ihrer Verwendung allerdings zufällig, konturlos, heuristisch in Erscheinung: mal als prozessualer Schlüsselbegriff, mal als Tapetentür oder nichttragende Reservebegründung. Kritiker erkennen in ihr eine Strategie der Rechtsschutzverweigerung, die sich auch in der Gesetzgebung rechtsstaatlich verdächtig mache. Ihre Illegalisierung setzt die seit jeher bestehenden Reserven gegenüber der Berücksichtigung fiskalischer Interessen in der Rechtsanwendung fort.
In diesem Spannungsfeld steht diese Abhandlung. Sie will das Verhältnis von Rechtsschutzeffizienz und -effektivität ausgehend von einer Positionsbestimmung der Effizienz im Recht als Rechtsprinzip klären, um aus diesem begriffstheoretischen Rahmen die Methodik ökonomischer Steuerung im Prozessrecht zu entwickeln.
Schlagwörter
Öffentliches Recht
Verwaltungsrecht
Zivilprozessrecht
Staatsrecht
Verfahrensrecht
Rechtstheorie
Justiz
Prozessrecht
Verwaltungsprozessrecht
Zivilverfahrensrecht
Rechtsmethodik
effektiver Rechtsschutz
Prozessökonomie
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Effizienzgedanke
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