Pyromanisch
ISBN:
978-3-442-53004-5
Auflage:
Deutsche Erstausgabe
Verlag:
Goldmann
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
14.04.2027
Bearbeiter:
Format:
Hardcover
Seitenanzahl:
304
»Als ich achtzehn war, habe ich eine Kirche niedergebrannt. Ich weiß nicht, warum.«
Dieses Buch, gleichsam Memoir und Kulturgeschichte, handelt von der anhaltenden und allgegenwärtigen Faszination der Menschheit für das Feuer. Auf die Spitze getrieben gipfelt diese Faszination in klinischer Pyromanie, einer Erkrankung, über die wenig bekannt ist und über die bislang kaum geschrieben wurde. Rio Matchett taucht in die mythischen Ursprünge des Feuers ein – von Prometheus und Pandora bis hin zu Jeanne d’Arc und Guy Fawkes – und zeichnet kunstvoll dessen anthropologische und mythologische Geschichte bis in die Gegenwart nach. Im Mittelpunkt des Buches steht jedoch die eigene Geschichte der Autorin: Im Alter von achtzehn Jahren zündete Rio eine Kirche an und wurde daraufhin zwangseingewiesen und inhaftiert. Mit der Pyromanie als Blickwinkel, durch den sie die Ursachen ihres Zwangs zu ergründen versucht, bewegt die Autorin die Frage, warum Menschen weiterhin Dinge tun, die wir uns nicht erklären können, und wie wir uns angesichts offensichtlicher Sinnlosigkeit selbst einen Sinn schaffen können.
Dieses Buch, gleichsam Memoir und Kulturgeschichte, handelt von der anhaltenden und allgegenwärtigen Faszination der Menschheit für das Feuer. Auf die Spitze getrieben gipfelt diese Faszination in klinischer Pyromanie, einer Erkrankung, über die wenig bekannt ist und über die bislang kaum geschrieben wurde. Rio Matchett taucht in die mythischen Ursprünge des Feuers ein – von Prometheus und Pandora bis hin zu Jeanne d’Arc und Guy Fawkes – und zeichnet kunstvoll dessen anthropologische und mythologische Geschichte bis in die Gegenwart nach. Im Mittelpunkt des Buches steht jedoch die eigene Geschichte der Autorin: Im Alter von achtzehn Jahren zündete Rio eine Kirche an und wurde daraufhin zwangseingewiesen und inhaftiert. Mit der Pyromanie als Blickwinkel, durch den sie die Ursachen ihres Zwangs zu ergründen versucht, bewegt die Autorin die Frage, warum Menschen weiterhin Dinge tun, die wir uns nicht erklären können, und wie wir uns angesichts offensichtlicher Sinnlosigkeit selbst einen Sinn schaffen können.