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Rather Art or Science or ... ?

Anmerkungen zu Verständnis und Selbstverständnis der rechtsgeprägten Unternehmensbewertung
ISBN:
978-3-9582630-8-6
Verlag:
Würzburg University Press
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
05.10.2026
Autoren:
Format:
Softcover
Seitenanzahl:
108
Ladenpreis
24,50 EUR (inkl. MwSt. zzgl. Versand)
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Hinweis: Da dieses Werk nicht aus Österreich stammt, ist es wahrscheinlich, dass es nicht die österreichische Rechtslage enthält. Bitte berücksichtigen Sie dies bei ihrem Kauf.
Die immer wieder aphoristisch bemühte Behauptung, dass Kunst die Unternehmensbewertung und ihre Ergebnisse stärker beeinflusse als Wissenschaft, dient dem vorliegenden Essay als Ausgangspunkt einer Kritik am Status quo der rechtsgeprägten Unternehmensbewertung. Dabei zeigt sich schnell, dass hier unter "Kunst" die herrschenden Usancen der Bewertungspraxis zu verstehen sind. Ihre Dominanz gegenüber wissenschaftlicher Strenge geht so weit, dass Bewerter und Richter oft sogar systematische Verstöße gegen elementare Denkgesetze begehen oder tolerieren. Der Verfasser zeigt dies unter verschiedenen Aspekten von Bestimmtheit, einem Begriff, der sich erstaunlich gut als Klammer zwischen den scheinbar unverbundenen Ausprägungen logischer Fehlgriffe verwenden lässt. Der Essay endet mit einem kurzen Ausblick: Wenn sich eine wichtige Entwicklung der jüngeren Rechtsprechung fortsetzen sollte, käme es in vielen Fällen zu einem Wegfall der klassischen Bewertungsverfahren. Damit würden die beschriebenen Fehler durch andere konzeptionelle Defizite ersetzt, die meist zu noch schlechteren Ergebnissen führen, oder sprichwörtlich formuliert: Man käme vom Regen in die Traufe.