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Rechtfertigender Notstand im demokratischen Rechtsstaat

Der Vorrang staatlicher Verfahren bei § 34 StGB
ISBN:
978-3-16-164150-3
Verlag:
Mohr Siebeck
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
18.12.2024
Autoren:
Reihe:
Grundfragen des Straf- und Sicherheitsrechts
Format:
Softcover
Seitenanzahl:
547
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Welche Befugnisse verleiht der rechtfertigende Notstand (§ 34 StGB) den Bürgerinnen und Bürgern im demokratischen und sozialen Rechtsstaat des 21. Jahrhunderts? Und wie wirken sich staatliche Konfliktlösungsmechanismen hierauf aus? Nach verbreiteter Auffassung gilt ein "Vorrang staatlicher Verfahren" bei § 34 StGB. Doch wie lässt sich dieser Vorrang in einer pluralistischen Demokratie begründen? Und in welchen Fällen führt er zur Rechtswidrigkeit der Tat von Privaten und in welchen nicht? Florian Slogsnat entwickelt hierzu einen differenzierten Ansatz, der einerseits staatliche Entscheidungskompetenzen wahrt und die Grundrechte der Opfer und anderer Betroffener schützt, andererseits aber auch dem rechtfertigenden Notstand noch einen wesentlichen Anwendungsbereich belässt.

Die Arbeit wurde mit der Otto-Hahn-Medaille der Max-Planck-Gesellschaft 2025 und dem Anerkennungspreis des Tiburtius-Preises der Berliner Hochschulen 2025 ausgezeichnet.

"Aus meiner Sicht handelt es sich um eine der besten Abhandlungen zum rechtfertigenden Notstand, die in den letzten Jahrzehnten erschienen sind. Ein großer Wurf."
Ulfrid Neumann GA 5/2026, 297

Biografische Anmerkung
Geboren 1996; Studium der Rechtswissenschaft an der Universität Konstanz; 2020 Erste Juristische Prüfung; Doktorand in der strafrechtlichen Abteilung des Max-Planck-Instituts zur Erforschung von Kriminalität, Sicherheit und Recht in Freiburg i. Br.; Rechtsreferendariat in Tübingen.