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Rechtsschutz in der Pandemie

Eine Analyse der verfassungs- und verwaltungsgerichtlichen Rechtsprechung zu Coronamaßnahmen
ISBN:
978-3-428-19789-7
Verlag:
Duncker & Humblot
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
22.04.2026
Autoren:
Reihe:
Schriften zum Öffentlichen Recht
Format:
Hardcover
Seitenanzahl:
390
Ladenpreis
102,70 EUR (inkl. MwSt. zzgl. Versand)
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Hinweis: Da dieses Werk nicht aus Österreich stammt, ist es wahrscheinlich, dass es nicht die österreichische Rechtslage enthält. Bitte berücksichtigen Sie dies bei ihrem Kauf.
Gerichtsentscheidungen zu Coronamaßnahmen wurden in der rechtswissenschaftlichen Diskussion teils lautstark kritisiert. Doch haben die Gerichte wirklich ein Auge zugedrückt, um Maßnahmen nicht aufheben zu müssen? War der Eilrechtsschutz wirklich die »Achillesferse des Grundrechtsschutzes«? Der Autor analysiert rund 1.630 verfassungs- und verwaltungsgerichtliche Entscheidungen zu Coronamaßnahmen. Nach Darstellung der wichtigsten Maßnahmen und der dazu ergangenen Entscheidungen wird der Frage nachgegangen, ob die Erfolgsquote von der Infektionslage abhängig war. Anschließend analysiert der Autor die Entscheidungen im Hinblick auf die prozessuale Situation des vorläufigen Rechtsschutzes und geht der Frage nach, ob sich dessen Eigenheiten negativ auf die Effektivität des Rechtsschutzes ausgewirkt haben. Daran schließt sich eine Betrachtung der drei materiellrechtlichen Aspekte an, die in den Entscheidungen eine zentrale Rolle spielten – der Parlamentsvorbehalt, das Verhältnismäßigkeitsprinzip und der Gleichheitsgrundsatz. Abschließend wendet der Autor den Blick auf die Herausforderungen, vor denen Gerichte in der Pandemie standen, und plädiert für eine offenere und ehrlichere Debatte.
Biografische Anmerkung
Marc Zitzmann studied law at Humboldt University zu Berlin. Alongside his doctoral research under the supervision of Prof. Dr. Anika Klafki, he worked at the Federal Ministry of Justice. He is currently undertaking his legal traineeship at the Higher Regional Court of Berlin, with placements including the Federal Chancellery.