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Richter, Sachverstaendige, Handelskammern

Preußische Justizverwaltung und kaufmaennische Interessen zwischen 1879 und 1907
ISBN:
978-3-631-65735-5
Verlag:
Peter Lang GmbH, Internationaler Verlag der Wissenschaften
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
30.01.2016
Autoren:
Bearbeiter:
Reihe:
Rechtshistorische Reihe
Format:
Hardcover
Seitenanzahl:
273
Ladenpreis
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Hinweis: Da dieses Werk nicht aus Österreich stammt, ist es wahrscheinlich, dass es nicht die österreichische Rechtslage enthält. Bitte berücksichtigen Sie dies bei ihrem Kauf.
Welche Institution ist dafür verantwortlich, dass den Gerichten qualifizierte Sachverständige zur Verfügung stehen? Diese Zuständigkeitsfrage gab ab 1879 Anlass zu heftigen Kontroversen, die gelegentlich auch über die Tagespresse ausgetragen wurden. Der Berliner Gesetzgeber sah hier noch im Jahr 1900 eine Zuständigkeit der Justiz, die Handelskammern hatten aber in der Praxis diese Aufgabe bereits an sich gezogen. Damit sorgten sie für eine Professionalisierung des Sachverständigenwesens und bauten ihre Macht aus. Dieses Buch schildert Ausgangslage, Akteure, Interessen und Verlauf dieser Auseinandersetzung. Abgerundet wird es durch eine dogmengeschichtliche Auswertung der beweisrechtlichen Vorschriften und der Praktikerliteratur zur preußischen AGO, zum reformierten preußischen Prozess und zur ZPO.
Biografische Anmerkung
Georg Rasche ist Jurist. Er studierte an der Universität Münster und absolvierte den LL.M. European Business Law in Nimwegen. Der Autor war am Max-Planck-Institut für europäische Rechtsgeschichte in Frankfurt am Main und am Rechtshistorischen Institut sowie einem öffentlich-rechtlichen Lehrstuhl der Universität Münster tätig. Derzeit arbeitet er als Syndikus in München.