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Sachfotografie und Hausrecht

Rechtliche Grenzen der Propertisierung
ISBN:
978-3-8487-1719-4
Verlag:
Nomos
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
30.06.2015
Autoren:
Reihe:
Schriften zum geistigen Eigentum und zum Wettbewerbsrecht
Format:
Softcover
Seitenanzahl:
235
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Hinweis: Da dieses Werk nicht aus Österreich stammt, ist es wahrscheinlich, dass es nicht die österreichische Rechtslage enthält. Bitte berücksichtigen Sie dies bei ihrem Kauf.
Gehrt die fotografische Verwertung einer Sache dem Eigent�mer? Ein ausschlie�liches Vervielf�ltigungsrecht als solches kennt das Sachenrecht nicht. Die urheberrechtlichen Verwertungsrechte sind zeitlich begrenzt und stehen zudem nicht dem Eigent�mer, sondern dem Urheber zu. Dennoch werden Fotografien vom Eigent�mer verboten oder nur gegen Entgelt erlaubt. Das Recht, eine gemeinfreie Sache zu fotografieren, wird damit zu einem handelbaren Gut, ohne als Ausschlie�lichkeitsrecht normiert zu sein. Auch in anderen Bereichen gibt es Rechtspositionen, die keine Ausschlie�lichkeitsrechte sind und dennoch im Wirtschaftverkehr Bedeutung haben. Hierzu geh�ren Betriebs- und Gesch�ftsgeheimnisse sowie Pers�nlichkeitsrechte. Am Beispiel des sogenannten Rechts am Bild der eigenen Sache geht die Arbeit den dogmatischen Grundlagen neuer Ausschlie�lichkeitsrechte nach. Im ersten Teil werden die Grenzen der Abwehrbefugnisse des Eigent�mers nachgezeichnet. Im zweiten Teil wird �berpr�ft, ob die Rechtsprechung den Schutzbereich des Sacheigentums um eine immaterielle Nutzung erweitern kann. Zuletzt werden die Ergebnisse der Untersuchung auf Webseiten �bertragen, auf denen bestimmte Nutzungshandlungen durch eine virtuelle Hausordnung verboten sind.