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Schadensbeweis und Schadensschätzung

ISBN:
978-3-7046-9784-4
Verlag:
Verlag Österreich
Land des Verlags:
Österreich
Erscheinungsdatum:
19.03.2026
Autoren:
Format:
Hardcover
Seitenanzahl:
468
Ladenpreis
119,00 EUR (inkl. MwSt. zzgl. Versand)
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Dogmatisch präzise Antworten auf zentrale Fragen der Schadensschätzung

Die Durchsetzung von Schadensersatzansprüchen scheitert oft an einer entscheidenden Hürde: dem Nachweis des Schadens. Seit im 19. Jahrhundert erstmals gesetzliche Grundlagen für die Schadensschätzung geschaffen wurden, hat sich das Beweisrecht grundlegend verändert – begleitet von vielzähligen Diskussionen über ihre dogmatische Einordnung und das Verhältnis zur freien Beweiswürdigung.

Diese Monografie zeichnet die maßgeblichen historischen Weichenstellungen im 19. Jahrhundert nach – innerhalb wie außerhalb der großen Prozesskodifikationen – und zeigt, wie sie das heutige Verständnis der Schadensschätzung geprägt haben. Darauf aufbauend analysiert das Buch das Zusammenspiel von Schadensschätzung und allgemeiner Beweismaßdogmatik und entwickelt einen normbezogen-teleologischen Ansatz, der die Schadensschätzung klar und überzeugend verortet.

Zentrale Detailfragen werden erschlossen: Wie fügt sich die Schadensschätzung in das System anderer Beweiserleichterungen ein? Welche Anforderungen gelten im Einzelnen? Zudem widmet sich das Werk den anspruchsvollen kollisionsrechtlichen Problemen, die in grenzüberschreitenden Verfahren bei der Einordnung von Beweismaß und Schadensschätzung auftreten.

Biografische Anmerkung
Univ.-Prof. Dr. Christian Koller Institut für Zivilverfahrensrecht, Universität Wien