Schließen mit Erfahrungssätzen
ISBN:
978-3-8487-8144-7
Verlag:
Nomos
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
06.07.2021
Reihe:
Computational and Quantitative Methods in Law I Computergestützte und quantitative Methoden im Recht
Format:
Softcover
Seitenanzahl:
333
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Beim Umgang mit Erfahrungssätzen vor Gericht besteht die Gefahr, den wahrscheinlichkeitstheoretischen Fehlschluss der „Inverse Fallacy“, das Vertauschen bedingter Wahrscheinlichkeiten, zu begehen. Ein solcher Fehlschluss kann in der juristischen Entscheidungsfindung schwerwiegend sein. In der Arbeit wird mithilfe empirischer Methoden gezeigt, dass dieser Fehlschluss in zivilprozessualen Gerichtsentscheidungen, in denen ein Anscheinsbeweis herangezogen wird, zu beobachten ist und erhebliche Auswirkungen auf die Entscheidungsfindung haben kann. Die Arbeit ist an der Forschungsstelle „Statistik vor Gericht“ der Professur für empirische Wirtschaftsforschung und angewandte Statistik an der Universität Bremen entstanden.
Schlagwörter
Statistik
Gerichtsentscheidungen
Anscheinsbeweis
Qualitative Inhaltsanalyse
Wahrscheinlichkeiten
Erfahrungssätze
Bayessche Netze
Bayessches Theorem
Zivilrechtliche Anscheinsbeweise
Wahrscheinlichkeitsbezogene Argumentation
Wahrscheinlichkeitstheoretische Fehlschluss
Statistik und Rechtsprechung
Inverse Fallacy
Bayesscher Netze









