Schönheit und Macht
Wer bestimmt, was schön ist?
Was wir schön finden, ist keine private Geschmacksfrage. Sebastian Conrad zeigt, wie Macht, Politik, Märkte und Medien formen, was als schön und erstrebenswert gilt – und damit auch, wer Sichtbarkeit und gesellschaftliche Anerkennung gewinnt und wer ausgeschlossen bleibt.
In seiner Weltgeschichte der Schönheit führt der profilierte Historiker vom frühen 20. Jahrhundert bis in die Gegenwart, von Europa und den Amerikas bis nach Afrika und Asien. An Phänomenen wie Bodybuilding, Miss-Wahlen, Kosmetik und Schönheitsoperationen zeigt er, wie Schönheitsnormen global zirkulieren und sich in Körper einschreiben, aber auch, wie sie umkämpft sind und immer neue Formen annehmen. Ein kluges, hochaktuelles Buch über das Regime der Schönheit – und darüber, wie tief sie unsere Wahrnehmung, unsere Selbstbilder und unser Leben prägt.
Sebastian Conrad ist Professor für Neuere Geschichte an der Freien Universität Berlin. Er hat in New York, Paris, Florenz und Tokyo gelehrt und ist heute einer der international renommiertesten Vertreter der Globalgeschichte. Zuletzt erschien bei Propyläen Die Königin. Nofretetes globale Karriere, das 2024 für den Deutschen Sachbuchpreis und den NDR-Sachbuchpreis nominiert war.