Schuldlehre in der DDR
ISBN:
978-3-412-53414-1
Verlag:
Böhlau Köln
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
13.10.2025
Bearbeiter:
Reihe:
Jenaer Schriften zum DDR Recht
Format:
Hardcover
Seitenanzahl:
301
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Die Schuldfrage steht im Zentrum jeder strafrechtlichen Auseinandersetzung – sie ist zugleich juristischer Prüfstein und Spiegel gesellschaftlicher Werte. Zara Luisa Gries analysiert die Entwicklung des Schuldbegriffs im DDR-Strafrecht von der Staatsgründung bis zur Strafgesetzbuch-Kodifikation 1968. Sie beleuchtet, wie politische Zielsetzungen, wissenschaftliche Debatten und gesetzgeberische Praxis in einem sozialistischen Staat ineinandergriffen. Ihre Arbeit basiert auf umfangreichem Archivmaterial, Gesetzesentwürfen, internen Kommissionsberichten sowie Arbeiten zentraler DDR-Strafrechtler wie John Lekschas und Wilfried Friebel.
Ein Buch für alle, die sich mit Strafrecht, DDR-Geschichte, Rechtsphilosophie und der politischen Instrumentalisierung von Recht beschäftigen.
Schlagwörter
Sozialismus
Fahrlässigkeit
Vorsatz
Rechtspsychologie
DDR-Strafrecht
Unzurechnungsfähigkeit
John Lekschas
Wilfried Friebel
Politische Instrumentalisierung von Recht
Deutsches Institut für Rechtswissenschaft (DIR)
Deutsche Verwaltungsakademie „Walter Ulbricht“
Allgemeines Strafgesetzbuchs (AStGB)
StGB-DDR
Ideologiegeschichte









