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Schuldrechtliche Herausgabeansprüche gegen Dritte

Zugleich ein Beitrag zu der sogenannten Verdinglichung obligatorischer Rechte
ISBN:
978-3-428-19797-2
Verlag:
Duncker & Humblot
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
27.05.2026
Reihe:
Schriften zum Bürgerlichen Recht
Format:
Softcover
Seitenanzahl:
168
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Die Arbeit behandelt die schuldrechtlichen Herausgabeansprüche gegen Dritte (insbes. § 546 Abs. 2 BGB). Anlass hierfür ist zum einen der gesetzgeberische Auftrag an die Wissenschaft, »den unmittelbare[n] Anspruch des Vermiethers gegen den Untermiether juristisch aufzufassen«. Zum anderen widerspricht die von der h.M. vertretene Einordnung als Anwendungsfall einer Haftung wegen Schuldbeitritts dem Telos, Vermieter und Eigentümer teilweise gleichzustellen. Die Arbeit versucht, die Ansprüche als sog. Verdinglichung obligatorischer Rechte einzuordnen, wozu sie die Dichotomie dinglich und obligatorisch untersucht. Entgegen der h.M. ist die sog. Verdinglichung obligatorischer Rechte nicht als ein rechtsschützendes Plus zu obligatorischen Rechten zu verstehen, sondern als teilabsolute Rechte, die keinen prototypischen absoluten Rechtsschutz genießen. Die Arbeit widerspricht damit auch der Lehre vom negatorischen, bereicherungs- und schadensersatzrechtlichen »Rundumschutz« subjektiver Rechte.
Biografische Anmerkung
Eduard Riesenhuber studied law at the Albert-Ludwigs-Universität Freiburg from 2017 to 2021. From 2021 to 2023, he completed the legal traineeship in the Free State of Saxony. He then worked as a research assistant at a law firm affiliated with the Federal Court of Justice (2024 to 2026). Since 2024, he has worked as a research assistant at Freie Universität Berlin at the chair of Professor Felix Hartmann, and since 2026 at Humboldt-Universität zu Berlin at the chair of Professor Gregor Bachmann. He received his PhD in 2025.