Selbstbestimmt
ISBN:
978-3-8031-3715-9
Verlag:
Wagenbach, K
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
17.03.2022
Format:
Softcover
Seitenanzahl:
200
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An zahlreichen Beispielen von Indien über die USA bis Argentinien beschreiben die Autorinnen den feministischen Kampf für körperliche Selbstbestimmung.
Eine Frau entscheidet selbst, ob, wann, wie viele und mit wem sie Kinder bekommen will. Das gilt auf dem Papier – doch es ist noch lange nicht Realität. Jahrhundertelang mussten Frauen für Gott und Vaterland gebären. Und auch heute sind weibliche ebenso wie queere Körper fremdbestimmt und staatlicher, patriarchaler Kontrolle ausgesetzt.
Zwangssterilisationen, Schwangerschaftsabbrüche, Zugang zu Verhütungsmitteln, Müttersterblichkeit unter der Geburt: All das hängt damit zusammen, wie das Recht auf den eigenen Körper ausformuliert und umgesetzt ist. Wessen Kinder erwünscht sind, sogar eingefordert werden, und wessen nicht, sagt viel über den Stand der Menschenrechte in einer Gesellschaft aus. Es ist Wesensmerkmal fundamentalistischer und rechter Regime, reproduktive Rechte zu bekämpfen und zu unterdrücken. Doch selbst in Demokratien sind diese Rechte keineswegs verwirklicht.
Schlagwörter
Deutschland
USA
Menschenrechte
Feminismus
Freiheit
Religion
Diskriminierung
Selbstbestimmung
Liberalismus
Gleichstellung
Care
Sexismus
Indien
Frauenrechte
Schwangerschaftsabbruch
Reproduktionsmedizin
Geburt
Argentinien
feministisch
konservativ
Reproduktion
Kriminalisierung
Bevölkerungspolitik
LGBTIQ
reproduktive Rechte
Überblicksdarstellung
Verhütungsmittel
queere Rechte
rechte Regime
Geschlechterungleicheit
Biografische Anmerkung
Gesine Agena, Politikwissenschaftlerin, arbeitet in der Amadeu Antonio Stiftung. Bis 2019 war sie stellvertretende Bundesvorsitzende und frauenpolitische Sprecherin von Bündnis 90/Die Grünen.
Patricia Hecht ist Redakteurin für Geschlechterpolitik der Taz. Schwerpunkte ihrer Arbeit sind Antifeminismus und reproduktive Rechte im inner- und außerparlamentarischen Spektrum.
Dinah Riese ist Redakteurin für Migration und Einwanderungsgesellschaft im Inlandsressort der Taz. Ein weiterer Schwerpunkt ihrer Arbeit sind reproduktive Rechte. Für ihre Recherchen zum Abtreibungsparagrafen 219a wurde sie mehrfach ausgezeichnet.









