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Sie kamen, um uns zu töten

Mein Leben als Jüdin vor und nach dem 7. Oktober
ISBN:
978-3-451-03761-0
Auflage:
1. Auflage
Verlag:
Verlag Herder
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
14.09.2026
Bearbeiter:
Format:
Softcover
Seitenanzahl:
240
Ladenpreis
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Dafna Gerstner ist Deutschisraelin und lebt seit 2011 in Deutschland. 2023 wurde sie Zeugin des brutalen Massakers der Hamas vom 7. Oktober im Kibbuz Be'eri. Wie durch ein Wunder überlebte sie in einem nicht abschließbaren Schutzraum in der Wohnung ihres Bruders Eitan. 30 Menschen, darunter Kleinkinder, wurden nach Gaza verschleppt – nicht alle haben die Geiselhaft überlebt. 102 Personen starben insgesamt, darunter auch Dafnas Bruder Eitan, der als Mitglied der Bereitschaftseinheit direkt mit den Terroristen gekämpft und das Leben von zahlreichen Kibbuzmitgliedern gerettet hat.

In ihrem Buch erzählt Dafna Gerstner vom Leben im Kibbuz vor und nach dem Massaker, aber auch davon, was es heißt zu überleben. Sie berichtet von den traumatischen Folgen des Terrorangriffs – sowohl für sie als auch für die israelische Gesellschaft. Doch auch die Spaltung der deutschen Gesellschaft hat ihr Leben als Jüdin in Deutschland verändert. 

Biografische Anmerkung

Dafna Gerstner wurde 1984 im Kibbuz Be’eri in Israel geboren. 2011 zog sie nach Deutschland. Seit 2016 lebt sie in München, wo sie heute als freiberufliche Designerin und Fotografin arbeitet. Nachdem sie mit ihrem Mann Florian das Massaker vom 7. Oktober im Kibbuz überlebte, entschied sie sich, ihre Geschichte zu erzählen.

Manfred Otzelberger war Journalist bei der BUNTEN und ist heute freier Autor. Der Münchner hat sich jahrelang mit den Opfern des Nationalsozialismus und dem Schicksal der Juden in Deutschland beschäftigt. In Bayreuth lebte er in einem Haus mit einem jüdischen Ehepaar, das sechs Konzentrationslager überlebt hatte – eine Begegnung, die ihn geprägt hat.