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So war's damals

Tatsachenbericht eines Solinger Arbeiters 1926-1948
ISBN:
978-3-88021-042-4
Verlag:
Verlag Neuer Weg
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
01.01.1979
Autoren:
Format:
Softcover
Seitenanzahl:
563
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Wie kam Willi Dickhut dazu, Kommunist zu werden? Besonders für die Jugend ist der Lebensweg von Willi Dickhut ein Vorbild. Die 20er und frühen 30er Jahre waren eine turbulente Zeit der Arbeiterbewegung. Als die herrschende Klasse ihre Macht nicht mehr mit dem Mittel der bürgerlichen Demokratie aufrechterhalten konnte, griff sie zum Mittel der faschistischen Diktatur. Die Arbeiterbewegung wurde zerschlagen – durch den brutalsten Terror, den die Menschheit jemals erlebt hat. Die Revolutionäre wurden in die tiefste Illegalität gezwungen. Die faschistische Diktatur wurde militärisch vernichtet. Doch unter dem Mantel der „Erziehung zur Demokratie“ üben die westlichen Besatzungsmächte eine verschleierte Diktatur aus, um ungehindert den kalten Krieg vorbereiten zu können. Die deutschen Reaktionäre werden an diesem Plan beteiligt. Die Speerspitze richtet sich gegen die Sowjetunion. Vor diesem historischen Hintergrund schildert der Verfasser auch seine persönlichen Erlebnisse um Kampferfahrungen als Funktionär der Arbeiterbewegung: Die Vergangenheit wird lebendig.
Biografische Anmerkung
Willi Dickhut war ein vielseitig interessierter und bescheidener Mensch. Seine sozialistischen Ziele, für die er sich schon als junger Mann entschieden hatte, verfolgte er mit aller Konsequenz, ohne sich zu schonen, selbst unter Lebensgefahr. Willi Dickhut war ein Kind der deutschen Arbeiterbewegung und er hat sie mitgeprägt. Der Kampf für eine sozialistische Zukunft zog sich durch sein ganzes Leben. Als kommunistischer Arbeiter in der Weimarer Republik, als Antifaschist in den Konzentrationslagern des Dritten Reichs und im illegalen Widerstand, als Kommunalpolitiker und Gewerkschafter beim Wiederaufbau nach dem Krieg - immer baute Willi Dickhut darauf, dass sich die Arbeiterklasse selber befreien will und kann. Willi Dickhut war von 1926-1966 in der KPD organisiert. Als die Partei ihre revolutionären Ziele verriet, gab es für ihn nur eines: den Aufbau einer revolutionären Partei neuen Typs. Eine solche Partei muss lernen, Massen zu bewegen und zu führen.