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Stabilität und Wandel informeller Institutionen

Selbstorganisation und interdependente Prozesse
ISBN:
978-3-8244-7689-3
Auflage:
2002
Verlag:
Deutscher Universitätsverlag
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
30.08.2002
Autoren:
Reihe:
Kasseler Wirtschafts- und Verwaltungswissenschaften
Format:
Softcover
Seitenanzahl:
261
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Um eine nutzenstiftende Zusammenarbeit zu ermöglichen, müssen in Gruppen lebende Menschen Möglichkeiten finden, mit Konflikten umzugehen. Normen bzw. informelle Institutionen regeln das Miteinander in Gruppen und grenzen erlaubte von unerlaubten Handlungen ab.

Andrea Eisenberg untersucht, wie und unter welchen Umständen Gruppen erfolgreich informelle Institutionen entwickeln und stabilisieren. Sie zeigt, auf welche Art homogene und heterogene Gruppen das Problem des kollektiven Handelns lösen können und welche Umweltumstände sich günstig auswirken. Im Vordergrund ihrer Analyse stehen die Relationen von Auszahlungen, verschiedene Zeithorizonte, kritische Koalitionsgrößen und unterschiedliche Gruppenstrukturen. Es wird deutlich, dass die effiziente Durchsetzung formeller Regeln von der Stabilität der in einer Gesellschaft existierenden informellen Regeln abhängt.
Biografische Anmerkung
Dr. Andrea Eisenberg promovierte bei Prof. Dr. Peter Weise am Lehrstuhl für Wirtschaftswissenschaften mit sozialwissenschaftlicher Ausrichtung der Universität Kassel. Sie war Forschungsreferentin am Max Planck Institut zur Erforschung von Wirtschaftssystemen und ist heute an der Washington University in St. Louis tätig.