Struktur und Analyse der abstrakten Schadensberechnung im Kauf- und Mietrecht.
ISBN:
978-3-428-18989-2
Verlag:
Duncker & Humblot
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
12.12.2023
Reihe:
Schriften zum Bürgerlichen Recht
Format:
Softcover
Seitenanzahl:
350
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Der Begriff der »abstrakten Schadensberechnung« beschäftigt seit dem 19. Jahrhundert Rechtsprechung und Literatur. Im Mittelpunkt der mittlerweile kaum noch zu überblickenden Diskussion steht die Frage, auf welche Weise ein Schadensersatz berechnet werden kann, wenn eine Leistung nicht erbracht wurde, es aber weder zu einem konkreten Deckungsgeschäft kommt noch ein konkret entgangener Gewinn vom Schadensersatzgläubiger nachgewiesen wird. Während die überwiegende Rechtsprechung des Reichsgerichts und des Bundesgerichtshofes in diesen Fällen § 252 S. 2 Alt. 1 BGB als Grundstein für die abstrakte Berechnungsmethode heranzieht und die Ersatzfähigkeit des Schadens von dem »gewöhnlichen Verlauf der Dinge« abhängig macht, plädiert die vorliegende Untersuchung für eine, an dem Verkehrswert der nicht erbrachten Leistung anknüpfende Betrachtung. Dabei sind schadensrechtliche, aber auch ökonomische Grundsätze in Blick zu nehmen. Dreh- und Angelpunkt ist dabei die Differenzhypothese.
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Biografische Anmerkung
Fritz Stenger studied law at the Julius-Maximilians University in Würzburg from 2013-2019. After completing the First Legal Examination, he earned his doctorate there at the Chair of Civil Law and Legal History of Prof. Dr. Wolfram Buchwitz, where he has been employed as a research assistant since May 2019. Since April 2023, the author has been a legal trainee at the District Court of Schweinfurt.









