Studien zur Strafzumessung
ISBN:
978-3-16-153054-8
Verlag:
Mohr Siebeck
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
08.12.2014
Format:
Hardcover
Seitenanzahl:
475
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Georgios Giannoulis' interdisziplinäre Untersuchung beruht auf einer Verschmelzung der Strafrechtsdogmatik mit der Rechtstheorie und der Rechtsinformatik. Er favorisiert im dogmatischen Bereich ein tatproportionales Konzept; unter dieser Perspektive analysiert er den Begriff der Strafzumessungsschuld, die Strafzumessungsumstände, die Schwerebewertung von Delikten und Strafen, die Umwertung der Delikts- in die Strafschwere sowie den "normativen Normalfall". Den Kern der rechtstheoretischen Reflexionen über das Strafzumessungsrecht bilden die Debatte um den Rationalitätsbegriff der Strafzumessung, die Begründung von Strafzumessungsentscheidungen und der Kampf "vertretbare vs. einzig richtige Strafe". Hinsichtlich der Rechtsinformatik entwirft der Autor eine Strafzumessungstabelle auf der Basis der Skalenbildung und ein Decision-Support-System mithilfe der Fuzzy-Logik.
Biografische Anmerkung
Geboren 1981; 2004-08 Stipendiat der Stiftung "Leontiou Oikonomidou"; 2005 LL.M.; Clifford Chance LL.M. Preis; seit 2006 Lehrbeauftragter für griechisches Strafrecht am Fachbereich Rechtswissenschaft Universität Frankfurt/Main; 2006-08 DAAD Promotionsstipendium; 2008-09 Promotionsstipendium Frankfurt Graduate School; 2012 Promotion; 2012-13 Wissenschaftliche Hilfskraft am Lehrstuhl für Strafrecht, Strafprozessrecht, Rechtsphilosophie und Rechtssoziologie an der Universität Frankfurt/Main; seit 2012 Lehrbeauftragter für Strafrecht an der Pantion-Universität Athen, Abteilung "Öffentliche Verwaltung", Postgraduierten-Programm "Rechtskultur"; seit 2013 Habilitand.









