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Technologische Diversifikation von Unternehmen

Ressourcentheoretische Untersuchung der Determinanten
ISBN:
978-3-8244-7949-8
Auflage:
2003
Verlag:
Deutscher Universitätsverlag
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
12.12.2003
Autoren:
Reihe:
Strategisches Kompetenz-Management
Format:
Softcover
Seitenanzahl:
368
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Die großen multinational tätigen Konzerne haben im Zuge ihrer Wachstumsprozesse ausge sprochen komplexe Strukturen mit vielen Produkten und Geschäftsbereichen herausgebildet. Die Diversifikation war immer ein wesentliches Element der Expansion, wird allerdings in der Betriebswirtschaftslehre ganz unterschiedlich und mitunter auch mit Vorbehalten beurteilt. Allerdings gibt es noch immer zu wenig theoretische und vor allem auch systematische empi rische Forschung auf diesem Gebiet. Die Arbeit des Verfassers setzt an diesem Defizit an. Sie widmet sich der theoretischen und empirischen Analyse der Diversifikation und arbeitet neue Strukturen und Ver'änderungsprozesse großer multinationaler Konzerne im Zeitraum 1983 bis 1997 heraus. Die Unternehmensdiversifikation hat im Laufe der Zeit ganz unterschiedliche Prioritätsset zungen durch das Management erfahren. So wurden seit 1960 bis Ende der 80er Jahre zu nehmend diversifizierte internationale Konzerne mit komplexen Strukturen und vielen - oft disparaten - strategischen Geschäftseinheiten aufgebaut. Handlungsleitend war hier sicher lich die Theorie der Portfolio Selection und Risikostreuung (Markowitz 1952}, die stark das Verhalten von Anlegergruppen und die Bewertung von Finanzanalysten geprägt hat. Seit Ende der 80er Jahre ist hingegen eher ein Umdenken eingetreten, das tendenziell stärker zur Einschränkung der strukturellen Komplexität und zur Fokussierung auf Kernbereiche der Unternehmenstätigkeit geführt hat. ln den 90er Jahren ist es in vielen Konzernen zu weiteren starken strukturellen Veränderungen gekommen. Kennzeichnend für die Entwicklung im ab gelaufenen Jahrzehnt war eine Bewegung weg von diversifizierten Strukturen. Übermäßig diversifizierte, konglomerate Konzerne wurden durchAnleger und Finanzanalysten latent niedriger bewertet als stärker fokussierte Unternehmen.
Biografische Anmerkung
Dr. Michael Stephan ist wissenschaftlicher Mitarbeiter von Prof. Dr. Alexander Gerybadze am Lehrstuhl für Internationales Management der Universität Hohenheim.