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The Practice of the Committee on Economic, Social and Cultural Rights on the Right to Housing

ISBN:
978-3-9614796-1-0
Verlag:
FAU University Press
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
08.09.2026
Reihe:
FAU Studien zu Menschenrechten
Format:
Softcover
Seitenanzahl:
96
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Hinweis: Da dieses Werk nicht aus Österreich stammt, ist es wahrscheinlich, dass es nicht die österreichische Rechtslage enthält. Bitte berücksichtigen Sie dies bei ihrem Kauf.
Art. 11 Abs. 1 des Internationalen Pakts über wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte lautet: „Die Vertragsstaaten erkennen das Recht eines jeden Menschen auf einen angemessenen Lebensstandard für sich und seine Familie an, einschließlich ausreichender Ernährung, Bekleidung und Unterbringung, sowie auf eine stetige Verbesserung der Lebensbedingungen. Die Vertragsstaaten unternehmen geeignete Schritte, um die Verwirklichung dieses Rechts zu gewährleisten, und erkennen zu diesem Zweck die entscheidende Bedeutung einer internationalen, auf freier Zustimmung beruhenden Zusammenarbeit an" und garantiert somit das Recht auf „angemessenen Wohnraum“. Die spezifischen Verpflichtungen, die sich die Staaten damit auferlegen, sind nur abstrakt formuliert. Im Rahmen dieser Analyse wird das Recht auf Wohnen anhand von drei miteinander verbundenen Komponenten untersucht: Politische Maßnahmen zur Gewährleistung angemessenen Wohnraums, der Schutz vor dem Verlust des Wohnraums und die Bereitstellung von Notunterkünften für obdachlose Personen. Diese Untersuchung identifiziert dabei fundamentale Auslegungsfragen: Was bedeutet die Verpflichtung, „alle geeigneten Maßnahmen im Rahmen der verfügbaren Mittel“ anzuwenden? Darüber hinaus wird untersucht, wie der UN-Ausschuss für wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte mit besonderen Umständen in Einzelfällen umgeht, insbesondere im Hinblick auf die Behandlung vulnerabler Gruppen. Die Studie stellt die Spruchpraxis des UN-Sozialauschusses der des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte gegenüber, welcher innerhalb seiner Jurisdiktion einen grundlegend anderen Ansatz zum Recht auf Wohnen verfolgt. Ergänzt wird die Analyse durch eine praktische Perspektive, welche die Auswirkungen der Spruchpraxis des UN-Sozialausschusses auf die Rechtslage in Spanien untersucht.