Tiere vor Gericht?
ISBN:
978-3-16-163696-7
Verlag:
Mohr Siebeck
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
30.09.2024
Reihe:
Beiträge zum Verwaltungsrecht
Format:
Softcover
Seitenanzahl:
410
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Die Interessen von Tieren vor Gericht zu vertreten, wird zunehmend als eine der großen Herausforderungen unserer Zeit zur Herstellung umfassender sozialer Gerechtigkeit verstanden. Nina Kerstensteiner beschäftigt sich mit dem gesellschaftlichen Wertewandel im Bereich des Tierschutzes und der Notwendigkeit einer rechtlichen Abbildung. Entscheidendes Defizit des geltenden Rechts ist das strukturelle Durchsetzungsdefizit. Mangels subjektiver Rechtsverletzung besteht bei Verstößen gegen das Tierschutzgesetz keine gerichtliche Kontrollmöglichkeit. Die Autorin beleuchtet Reformmöglichkeiten und ordnet die strategische Prozessführung im Bereich des Tierrechts in den deutschen Kontext ein. Unter Zugrundelegung von politischen und rechtlichen Aspekten kann sie zeigen, dass strategische Prozessführung ein taugliches Mittel ist, um gesellschaftlichen Wandel rechtlich abzubilden.
Die Arbeit wurde in Hamburg mit dem Preis 2024 der Winter-Stiftung für Rechte der Natur, dem Juratisbona-Preis 2024 des Alumnivereins für Rechtswissenschaft der Universität Regensburg und dem Felix-Wankel-Preis 2025 ausgezeichnet.
Die Arbeit wurde in Hamburg mit dem Preis 2024 der Winter-Stiftung für Rechte der Natur, dem Juratisbona-Preis 2024 des Alumnivereins für Rechtswissenschaft der Universität Regensburg und dem Felix-Wankel-Preis 2025 ausgezeichnet.
Schlagwörter
Biografische Anmerkung
Geboren 1993; Studium der Rechtswissenschaften in Regensburg; 2017 Erstes Juristisches Staatsexamen; Rechtsreferendariat am Oberlandesgericht München; 2020 Zweites Juristisches Staatsexamen; Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Öffentliches Recht und Politik an der Universität Regensburg; 2024 Promotion.









