Transparenz versus Vertraulichkeit
ISBN:
978-3-428-19155-0
Verlag:
Duncker & Humblot
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
30.05.2024
Reihe:
Schriften zum Prozessrecht
Format:
Softcover
Seitenanzahl:
305
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Streitigkeiten zwischen Verbrauchern und Unternehmen werden seit Langem nicht mehr allein vor staatlichen Gerichten ausgetragen, sondern zunehmend auch vor Verbraucherschlichtungsstellen. Während der Zivilprozess durch den Öffentlichkeitsgrundsatz und ein hohes Maß an Transparenz geprägt ist, sieht die Verbraucherschlichtung eine öffentliche Verhandlung ebenso wenig vor wie beispielsweise Akteneinsichtsrechte Dritter. Die Arbeit widmet sich diesem Spannungsfeld zwischen Transparenz und Vertraulichkeit bei Verbraucherstreitigkeiten. Sie kommt bei dem Vergleich beider Austragungsorte – Gerichte und Verbraucherschlichtungsstellen – insbesondere zu dem Ergebnis, dass bei der Rechtsanwendung derzeit noch Publizitätsdefizite bestehen. Andererseits bietet das Verfahrensrecht für beide Austragungsorte de lege lata keine optimalen Rahmenbedingen, um die Vorteile von Vertraulichkeit für eine einvernehmliche Beendigung der Verbraucherstreitigkeit nutzbar zu machen.
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Biografische Anmerkung
Michael Bieber studied law at the University of Regensburg from 2012 until 2016. He then completed his legal clerkship at the Higher Regional Court of Nuremberg and passed the Second Legal Examination in 2018. In 2019, he began his service as a judge in the Bavarian judiciary at the Regional Court of Regensburg. In 2021, he was seconded to the Bavarian State Ministry of Justice, where he has since worked in the press department and the minister's office.









