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Über die Freiheit des Menschen

Auf der Suche nach Wahrheit
ISBN:
978-3-458-34221-2
Verlag:
Insel Verlag
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
26.05.1999
Herausgeber:
Format:
Softcover
Seitenanzahl:
197
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Mit erstaunlicher Weitsicht formulierte Humboldt die Konsequenzen der modernen Zivilisation. Seine Gedanken über Freiheit, Menschenrechte und die Widersprüche des Fortschritts sind am Beginn des neuen Jahrtausends von geradezu brisanter Aktualität.

Biografische Anmerkung

Alexander von Humboldt wurde am 14. September 1769 in Berlin als Sohn eines preußischen Offiziers geboren und wuchs auf Schloß Tegel auf. Er, wie auch sein Bruder Wilhelm, genossen eine Ausbildung, die sich auf aufklärerisches Gedankengut gründete.

1787 nahm er das Studium der Kameralistik in Frankfurt an der Oder auf und beschäftigte sich dazu mit Medizin, Physik und Mathematik. Bald schon ging er aber an die Universität Göttingen, dem Zentrum aufklärerischen Denkens der Zeit. Dort widmete er sich verschiedenen Naturwissenschaften und beschäftigte sich besonders mit geologischen Fragestellungen. Es folgte eine Englandreise an der Seite von Georg Forster, die auf der Rückkehr mit einem kurzen, aber für Humboldt eindrucksvollen Aufenthalt im revolutionären Paris endete. Er nahm schließlich das Studium des Bergbaus auf und machte sich als Oberbergmeister einen Namen, ehe er mit dem Erbe der gestorbenen Mutter eine Entdeckungsreise nach Mittel- und Südamerika antrat.

1804 kehrte er als gefeierter Wissenschaftler und Entdecker nach Paris zurück, wo er die nächsten Jahre im Dienst Friedrich Wilhelms III. verbrachte. Es folgten weitere Reisen nach Asien und Rußland. Als Schriftsteller wurde er für seine unzähligen Reise- und Wissenschaftsberichte, insbesondere den Kosmos bekannt. Er gilt als Mitbegründer der empirischen Geographie und trug mit seinen Schriften bedeutend zu einem erweiterten Wissen über die Welt bei. Humboldt starb am 6. Mai 1859 in Berlin.


Geboren 19. Januar 1938 in Ludwigslust (Mecklenburg)

1952
Flucht in die Bundesrepublik Deutschland

1952 - 1959
Neusprachliches Gymnasium Bad Iburg

1959 - 1964
Studium der Rechtswissenschaften, Philosophie, Musikwissenschaften und Literatur in Hamburg und München

1964
1. juristisches Staatsexamen in München

1968
2. juristisches Staatsexamen in München

1968
Internationale Privatrechtsstudien (Univ. Luxemburg)

1969
Promotion "Über den Naturrechtsbegriff in den Frühschriften Schellings"

1969
Eintritt in den Auswärtigen Dienst

1969 - 1970
Frankreich, Botschaft Paris (Attaché-Ausbildung)

1971 - 1973
Kamerun, Botschaft Jaunde (Kultur- und Pressereferent)

1972
Tschad, Botschaft Fort Lamy (Geschäftsträger a. i.)

1973 - 1976
Bonn, Auswärtiges Amt (Länderreferent im Referat für "Südliches Afrika")

1976 - 1980
Ungarn, Botschaft Budapest (Leiter der Wirtschaftsabteilung)

1980 - 1983
Australien, Generalkonsulat Melbourne (stellvertretender Generalkonsul)

1983 - 1986
Bonn, Auswärtiges Amt (stellvertretender Leiter des Grundsatzreferates Dritte Welt Politik)

1986 - 1992
Japan, Botschaft Tokyo (Pressesprecher, anschließend Leiter der Kultur- und der Rechts- und Konsularabteilung)

1993 - 1994
Bonn, Leiter des Osteuropa-Referats (Mittel-, Ost und Südosteuropa, Russland, Mittelasien) im Presse- und Informationsamt der Bundesregierung

Verheiratet seit 1966, 3 Kinder.