Überlegungen zur Hebung demokratischer Partizipation – Provokationen und Optionen

ISBN: 978-3-7083-0711-4

Herausgeber: Pichler Johannes W

Verlag: NWV

Land des Verlags: Österreich

Erscheinungsdatum: 29.09.20102010-09-29

Reihe: Schriften zur Rechtspolitik


Format: Einband - flex. (Paperback)

Seitenanzahl: 175

/Fachliteratur
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Beschreibung

Sind wir schon im postdemokratischen Zeitalter? Wollen die Bürger.innen wirklich nicht mehr wählen, stimmen, abstimmen? Sind sie einfach demokratiemüde? Oder haben sich bloß die Formen der demokratischen Teilhabe überlebt? Überlegungen anzustellen, wie man denn die Teilnahme an demokratischen Prozessen, wie Wahlen, Abstimmungen, Begehren und ähnlichem, verbessern könnte, halten viele für müßig. Was hiefür möglich und zu tun war, sei geschehen. Was noch nicht geschehen sei, „ginge“ eben nicht und sei nur deshalb unterblieben. Die vage Akzeptanz und der permissive Consensus seien noch ausreichend um unsere Gesellschaften zusammenzuhalten. Sind sie? Die Arbeitskonferenz am Österreichischen Institut für Europäische Rechtspolitik vom Dezember 2009 hat sich mit diesen Diagnosen und lakonischen Befunden nicht begnügt. Es wurde über „große“ Lösungen philosophiert, es wurde über „kleine“ Stützen, Demokratie-Kosmetik würde der Skeptiker sagen, wie eDemokratie und onlineVoting, debattiert. Die dabei entstandenen Provokationen zielen auf eine weitere Auseinandersetzung mit dem evidenten Partizipationsdefizit, zu der alsbald einberufen werden wird. Wer dazu etwas zu sagen zu haben meint und sich ihrer oder seiner je eigenen demokratischen Verantwortung nicht entzieht, wird sich der Teilnahme nicht verschließen.