Ungewisse Verbindlichkeiten in der internationalen Rechnungslegung

Zur zweckadäquaten Passivierung und Bewertung
ISBN:
978-3-8244-8038-8
Auflage:
2004
Verlag:
Deutscher Universitätsverlag
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
29.01.2004
Autoren:
Format:
Softcover
Seitenanzahl:
260
Ladenpreis
56,53 EUR (inkl. MwSt. zzgl. Versand)
Lieferung in 3-4 Werktagen Versandkostenfrei ab 40 Euro in Österreich
Hinweis: Da dieses Werk nicht aus Österreich stammt, ist es wahrscheinlich, dass es nicht die österreichische Rechtslage enthält. Bitte berücksichtigen Sie dies bei ihrem Kauf.
Im Zuge der Internationalisierung der Rechnungslegung erheben sich vermehrt Stimmen zugunsten der IAS und US-GAAP, während das deutsche Bilanzrecht zunehmend in den Ruf gerät, für Kapitalmarktzwecke zu "altmodisch" und nicht (mehr) geeignet zu sein.

Marc Pisoke untersucht anhand der jeweiligen Passivierungs- und Bewertungsregeln von ungewissen Verbindlichkeiten - als "Brennglas für bilanztheoretische und bilanzpolitische Strömungen" - die Zweckadäquanz der deutschen, der US-amerikanischen und der Rechnungslegung gemäß den IAS. Er kommt zu dem Ergebnis, dass die deutsche Bilanzrechtskonzeption keineswegs als überholt gelten darf. Vielmehr erweisen sich die IAS und US-GAAP aufgrund weitreichender Manipulationsspielräume und Unzulänglichkeiten im Bereich der Passivierung und Bewertung von ungewissen Verbindlichkeiten als im Sinne ihrer Primärzielsetzung, der Informationsfunktion, weitgehend zweckinadäquat. Auch im Hinblick auf eine nachprüfbare Gewinn(anspruchs)ermittlung haben sie schwerwiegende Defizite. Beiden Aufgaben wird hingegen das deutsche Bilanzrecht - bei wohlverstandener Auslegung - gerecht.
Biografische Anmerkung
Dr. Marc Pisoke promovierte bei Prof. Dr. Roland Euler am Lehrstuhl für Betriebliche Steuerlehre der Universität Mainz. Er ist heute im Lufthansa-Konzern im Bereich Corporate Finance (M&A) der Lufthansa Cargo AG in Frankfurt am Main tätig.