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Unionsrechtliche Sachaufklärung de lege ferenda

Informationsbeschaffung in der Einzelzwangsvollstreckung im Lichte europäischer Grundrechte
ISBN:
978-3-631-81041-5
Verlag:
Peter Lang GmbH, Internationaler Verlag der Wissenschaften
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
17.11.2020
Autoren:
Reihe:
Europäische Hochschulschriften Recht
Format:
Softcover
Seitenanzahl:
308
Ladenpreis
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Die Publikation entwickelt ein unionsrechtliches Sachaufklärungsverfahren de lege ferenda. Das Verfahren hilft einem Gläubiger in Fällen der zivilprozessualen Zwangsvollstreckung mit grenzüberschreitenden Bezügen zu entscheiden, ob eine zwangsweise Durchsetzung seines Anspruchs im Ausland zweckmäßig ist. Anhand einer rechtsvergleichenden Untersuchung bestehender mitgliedstaatlicher und unionsrechtlicher Normen zeigt der Verfasser die Notwendigkeit einer unionsrechtlichen Regelung auf. Kompetenzrechtliche Erwägungen sowie eine Analyse der betroffenen Rechte von Schuldnern und Gläubigern vor dem Hintergrund europäischer Grundrechtskataloge unterstreichen die Notwendigkeit eines unionsrechtlichen Verfahrens mittels einer Verordnung.
Biografische Anmerkung
Rick Sprotte studierte Rechtswissenschaft an der Friedrich-Schiller-Universität in Jena und an der Birmingham City University in Birmingham, England. Während seiner Promotion war er Foreign Comparative Law Clerk am Supreme Court von Israel in Jerusalem, Visiting Scholar am Max Planck Institute Luxembourg for International, European and Regulatory Procedural Law in Luxemburg sowie wissenschaftlicher Mitarbeiter von Frau Professorin Dr. Giesela Rühl, LL.M. (Berkeley). An ihrem Lehrstuhl an der Friedrich-Schiller-Universität in Jena erfolgte seine Promotion.