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Unternehmensnachfolge und Treuepflicht

Stimmrechtslose und stille Gesellschaftsbeteiligungen als Instrumente der Gesellschaftsrechtlichen Nachfolgeregelung – ein deutsch-italienischer Rechtsvergleich
ISBN:
978-3-428-19732-3
Verlag:
Duncker & Humblot
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
09.07.2026
Reihe:
Schriften zum Wirtschaftsrecht
Format:
Softcover
Seitenanzahl:
361
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Hinweis: Da dieses Werk nicht aus Österreich stammt, ist es wahrscheinlich, dass es nicht die österreichische Rechtslage enthält. Bitte berücksichtigen Sie dies bei ihrem Kauf.
Die Arbeit vergleicht gesellschaftsrechtliche Konstruktionen der Familiengesellschaft. Ziel der Untersuchung soll es sein, eine Integration der Rechtsnachfolger eines von Todes wegen ausscheidenden, zuvor operativ tätigen Gesellschafters und damit eine Beteiligung an Gewinn und Verlust der Gesellschaft zu ermöglichen, ohne eine operative Mitbestimmung einzuräumen. Ein zentraler Umstand sind dabei die Voraussetzungen und Grenzen einer wirksamen Einschränkung der Gesellschafterrechte und die Erheblichkeit der Treuepflicht hierfür. In diesem Zusammenhang werden die terminologische Aufgabe der Kernbereichslehre sowie die Reformen des MoPeG beleuchtet. Dabei konzentriert sich die Arbeit auf eine Kommanditgesellschaft ohne Außenauftritt zur treuhänderischen Verwaltung stiller Gesellschaftsanteile. Die wechselseitige Treuepflicht der Gesellschafter unterliegt dabei durch eine Familienverfassung mittelbar sowie in den detailliert untersuchten Grenzen des § 138 BGB der Privatautonomie.
Biografische Anmerkung
The author graduated from law school at the Ludwig Maximilian University in Munich and from legal clerkship (Referendariat) at the Munich Higher Regional Court (Oberlandesgericht). For many years, he worked first as a student assistant and then as a research assistant for Prof. Dr. Dr. h.c. Peter Kindler's Chair of Civil Law, Commercial and Corporate Law, Private International Law, and Comparative Law, as well as for the Research Centre for Italian Law at the Ludwig Maximilian University in Munich. The author has been admitted to the bar since 2023 and has since worked for a Munich-based boutique law firm specializing in corporate law and conflict resolution / litigation.