Untersuchungen zum Viktimisierungs-Furcht-Paradoxon
ISBN:
978-3-8329-5605-9
Verlag:
Nomos
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
13.01.2011
Reihe:
Interdisziplinäre Beiträge zur kriminologischen Forschung
Format:
Softcover
Seitenanzahl:
188
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Haben �ltere Menschen mehr Furcht vor kriminellen Handlungen als J�ngere, obwohl das Opferrisiko im Alter sinkt? Ist die Kriminalit�tsfurcht �lterer Menschen damit irrational oder wird das Wohlbefinden durch die Furcht vor kriminellen Handlungen beeintr�chtigt? Welche Rolle spielt der Gesundheitszustand und sind im Alter Strategien denkbar, um kriminalit�tsfurchtbedingte Einschr�nkungen zu bew�ltigen?
Diesen Fragen geht die Autorin mit einer quantitativen empirischen Untersuchung nach. Es werden Ergebnisse aus einer f�r die Bundesrepublik Deutschland repr�sentativen Opferbefragung des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen aus dem Jahr 2005 berichtet. Die Stichprobe umfasst 3330 Personen im Alter von 40-85 Jahren. Thematisch ist die Arbeit in den �berschneidungsgebieten der kriminologischen Forschung und der entwicklungspsychologischen Altersforschung angesiedelt.
Es wird gezeigt, dass �ltere Menschen durchaus ein angemessenes Vorsichtsverhalten haben, das sich weniger an objektiven Opferdaten, sondern vielmehr an ihrer subjektiven Gesundheitseinsch�tzung orientiert. Gleichzeitig verf�gen sie �ber Strategien, die Beeintr�chtigungen ihres Wohlbefindens verhindern.









