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Untreue durch Stellenbesetzungen

Zugleich ein Beitrag zur Pflichtwidrigkeitsdogmatik
ISBN:
978-3-8487-2295-2
Verlag:
Nomos
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
18.05.2015
Autoren:
Reihe:
Studien zum Wirtschaftsstrafrecht – Neue Folge
Format:
Softcover
Seitenanzahl:
257
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Hinweis: Da dieses Werk nicht aus Österreich stammt, ist es wahrscheinlich, dass es nicht die österreichische Rechtslage enthält. Bitte berücksichtigen Sie dies bei ihrem Kauf.
Wer f�r andere Personen Stellen missbr�uchlich besetzt, kann dessen Verm�gen sch�digen und deshalb wegen Untreue strafbar sein. Obwohl es sich bei dieser Form des Nepotismus um ein lange bekanntes und praktisch bedeutsames Ph�nomen handelt, ist dieses strafrechtlich nie umfassend aufgearbeitet worden. Wenn �berhaupt, dann hat man sich mit der �mterpatronage und auch hier nur mit der Frage befasst, wann ein Verm�gensnachteil vorliegt. Wichtig ist aber schon die vorgelagerte Frage, ob die Stellenbesetzung pflichtwidrig erfolgte. Insofern liegt es nahe, sich auch mit der Personalwirtschaftslehre zu befassen, die sich mit den lege artis f�r Personalentscheidungen besch�ftigt. Die Frage nach dem Verm�gensnachteil muss au�erdem neu gestellt werden, seit das Bundesverfassungsgericht in einer grundlegenden Entscheidung die herrschende Nachteilsdogmatik kritisiert und von den Fachgerichten verlangt hat, sie weiter zu pr�zisieren.