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Untreue und Transparenz.

Eine Intervention zur Prozeduralisierung der lex lata (§ 266 StGB).
ISBN:
978-3-428-15856-0
Verlag:
Duncker & Humblot
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
11.11.2020
Reihe:
Schriften zum Strafrecht
Format:
Softcover
Seitenanzahl:
409
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Die vorliegende Arbeit stellt einen Vorschlag zur Prozeduralisierung der Untreue (§ 266 StGB) dar. Die Strafbarkeit soll konkret davon abhängen, ob transparent oder intransparent gehandelt wurde. Den Ausgangspunkt bildet das »Siemens-Urteil« des BGH. Hierzu stellt der Autor die Frage, warum die bloße Nichtaufdeckung einer schwarzen Kasse eine vollendete Untreue begründen kann. Zunächst weist die Arbeit einen tatsächlichen Zusammenhang zwischen Untreue und Intransparenz nach. Es folgt eine Untersuchung des Tatbestands der Untreue auf prozedurale Elemente der Strafbarkeit anhand höchstrichterlicher Entscheidungen, insbesondere zu Risikogeschäften. Am Ende steht das Fazit, dass sich ein Großteil der Kritik an der Untreue und Rechtsprechung als Kritik an einer gesetzlich nicht geregelten prozeduralen Handhabung der Untreue darstellt. Dies wird zum Anlass genommen, ein Alternativkonzept als lex ferenda vorzustellen, bei dem der Untreuetatbestand anhand des Kriteriums der Transparenz prozeduralisiert wird. Die Arbeit soll damit nicht zuletzt Vorbildfunktion für die Prozeduralisierung weiterer Delikte des Wirtschaftsstrafrechts haben.
Biografische Anmerkung
Dominik Waldvogel studied law at the University of Tuebingen, Valparaiso University (USA), and the Ludwig-Maximilians-University Munich where he did his doctorate under the supervision of Prof. Dr. Joachim Vogel and Prof. Dr. Helmut Satzger with a scholarship of the German Business Foundation (Stiftung der Deutschen Wirtschaft). Dominik Waldvogel completed his legal clerkship at the District Court of Munich (Landgericht München I) and has been working as an attorney at law in Germany and the US since 2014.