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Verbraucherschiedsgerichtsbarkeit und kollektiver Rechtsschutz

Zum Verhältnis von Verbraucherschiedsgerichtsbarkeit und kollektivem Rechtsschutz im deutschen und U.S.-Recht
ISBN:
978-3-428-19734-7
Verlag:
Duncker & Humblot
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
08.04.2026
Reihe:
Studien zum vergleichenden Privatrecht - Studies in Comparative Private Law
Format:
Softcover
Seitenanzahl:
275
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Die Verbraucherschiedsgerichtsbarkeit stellt einen nach § 1031 Abs. 5 ZPO anerkannten Streitbeilegungsmechanismus dar, dessen konkrete Ausgestaltung unter Verbraucherschutzgesichtspunkten komplex ist, wofür die Untersuchung Kriterien entwickelt, auch zur Weiterentwicklung. Indem die Verbraucherschiedsgerichtsbarkeit dazu verwendet werden kann, kollektive Rechtsschutzmittel auszuschließen, wird im Rahmen dieser Arbeit untersucht, wie das Verhältnis von Verbraucherschiedsgerichtsbarkeit und Mitteln des kollektiven Rechtsschutzes zu bestimmen ist. Ein Blick auf das U.S.-Recht zeigt, dass Schiedsvereinbarungen mit ›Class Action Waiver‹-Klauseln dazu verwendet werden, die Rechtsverfolgung durch Verbraucher zu verhindern. Im Rahmen der Untersuchung geht der Autor daher auf Mittel des kollektiven Rechtsschutzes im deutschen Recht ein – insbesondere die Abhilfeklage nach dem VDuG – und bestimmt, inwiefern die Teilnahme daran bei Vorliegen einer Schiedsvereinbarung möglich ist.
Biografische Anmerkung
Maximilian Nicolas Schulze studied law at the University of Bonn and the University of Oxford. After his First State Examination in 2018, he conducted an LL.M. at the University of California, Berkeley, as well as, from 2020 to 2022, did his practical legal training at the Regional Court of Cologne, Germany, with stages at the European Central Bank and a law firm in Washington, D.C. In 2025, he completed his doctoral studies with Professor Dr. Matthias Lehmann. Since 2024, Mr. Schulze is a lawyer in Munich, Germany.