Verfahrensfairness in transnationalen unternehmensinternen Ermittlungen
ISBN:
978-3-8487-5881-4
Verlag:
Nomos
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
14.06.2019
Reihe:
Studien zum Wirtschaftsstrafrecht – Neue Folge
Format:
Softcover
Seitenanzahl:
537
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Die Arbeit untersucht wie die Verfahrensfairness in transnationalen unternehmensinternen Ermittlungen gewährleistet werden kann. Der Fokus liegt dabei auf Ermittlungen deutscher Unternehmen, die vor dem Hintergrund mutmaßlicher Verstöße gegen US-Antikorruptionsgesetze durchgeführt werden. Insofern werden sowohl die völkerrechtliche Zulässigkeit solcher Ermittlungen als auch ihre Auswirkungen auf die Beschuldigtenrechte analysiert. Ziel dieser Arbeit ist es, Bedingungen für einen rechtsstaatlichen Transfer von Informationen aus transnationalen unternehmensinternen Ermittlungen herauszuarbeiten und dabei zu untersuchen, ob und inwieweit auch deutsche Strafverfolgungsbehörden die Erkenntnisse nutzen können. Maßstab der Überprüfung ist die Fairness des Strafverfahrens als eines der wesentlichen Elemente eines Rechtsstaats und als Vorbedingung für die Schaffung von Rechtsfrieden.
Die Dissertation wurde von der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg mit dem Carl-von-Rotteck-Promotionspreis 2019 ausgezeichnet.
Schlagwörter
Völkerrecht
Compliance
Souveränität
Ermittlungsverfahren
Bestechung
Beweisverwertungsverbot
Internal Investigations
Selbstbelastungsfreiheit
nemo tenetur
Recht auf ein faires Verfahren
Mitarbeiterinterview
FCPA
Verfahrensfairness
Beweiserhebung durch Private
Beschlagnahmefreiheit von Unterlagen aus unternehmensinternen Ermittlungen
arbeitsrechtliches Auskunftsrecht
Poschadel









