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Verfassungs- versus Fachgerichtsbarkeit im europäischen Gerichtsverbund

Ein Rechtsvergleich zwischen Deutschland und Frankreich
ISBN:
978-3-16-200180-1
Verlag:
Mohr Siebeck
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
17.03.2026
Autoren:
Reihe:
Verfassungsentwicklung in Europa
Format:
Softcover
Seitenanzahl:
420
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101,80 EUR (inkl. MwSt. zzgl. Versand)
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Hinweis: Da dieses Werk nicht aus Österreich stammt, ist es wahrscheinlich, dass es nicht die österreichische Rechtslage enthält. Bitte berücksichtigen Sie dies bei ihrem Kauf.
Im europäischen Gerichtsverbund bemühen sich sowohl das Bundesverfassungsgericht (BVerfG) als auch der Conseil constitutionnel (CC) darum, »ihren« Einfluss abzusichern. Dieses Streben lässt sich nicht nur nach außen gegenüber den europäischen Gerichten, sondern auch nach innen gegenüber der Fachgerichtsbarkeit feststellen. Dabei sehen sich die Verfassungsgerichte einer Fachgerichtsbarkeit gegenüber, die durch das Unionsrecht und im französischen Kontext zusätzlich durch die EMRK dazu angeregt wird, von den Positionen der zuvor unangefochtenen »Hüter der Verfassung« abzuweichen. Dieser Widerstand gründet sich auf die inter- bzw. supranationale Ebene und entzieht sich damit der verfassungsgerichtlichen Kontrolle im Rahmen der herkömmlichen Kompetenzverteilung. Daniel Krotov untersucht, mit welchen prozessualen Mitteln BVerfG und CC in unions- und konventionsrechtlich überlagerten Bereichen ihre Stellung gegenüber der Fachgerichtsbarkeit zu behaupten suchen und zeigt die Konsequenzen dieser Strategien für das Verhältnis zur Fachgerichtsbarkeit auf.
Biografische Anmerkung
Geboren 1997; Studium der Rechtswissenschaften an der Universität zu Köln und der Université Paris 1 Panthéon-Sorbonne (2018 Maîtrise en droit und LL.B., 2020 Erste Juristische Prüfung); Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Akademie für europäischen Menschenrechtsschutz der Universität zu Köln; 2025 Promotion; Rechtsreferendariat am Kammergericht in Berlin.