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Versicherungskonzernrecht

Eine Untersuchung zur Koordination von Versicherungsgruppenaufsichts- und Aktienkonzernrecht
ISBN:
978-3-16-161712-6
Verlag:
Mohr Siebeck
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
21.11.2022
Autoren:
Reihe:
Schriften zum Unternehmens- und Kapitalmarktrecht
Format:
Hardcover
Seitenanzahl:
367
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Hinweis: Da dieses Werk nicht aus Österreich stammt, ist es wahrscheinlich, dass es nicht die österreichische Rechtslage enthält. Bitte berücksichtigen Sie dies bei ihrem Kauf.
Das Versicherungskonzernrecht umschreibt vier Regelungsmaterien: das nationale Gesellschaftsrecht, das VAG, die Solvency II-RL und die Solvency II-VO. Es zeigt sich, dass sich das nationale Verbandsrecht mit dem europarechtlich determinierten Aufsichtsrecht nicht ohne weiteres auf einen gemeinsamen Nenner bringen lässt. So überzieht das Versicherungsaufsichtsrecht Versicherungsgruppen mit zahlreichen Anforderungen, die uneingeschränkte Geltung beanspruchen. Die hierfür erforderlichen verbandsrechtlichen Werkzeuge werden indes nicht zur Verfügung gestellt. Dies kann zu instabilen und risikoaffinen Versicherungsgruppen führen, was sich wiederum auf die Versicherungsbranche und den Finanzsektor empfindlich auswirken kann. Lukas Böffel versucht daher beide Regelungsmaterien miteinander zu koordinieren. Dies ist mithilfe einer richtlinienkonformen teleologischen Reduktion des Aktienkonzernrechts möglich.
Die Arbeit wurde mit dem Dissertationspreis der Esche Schümann Commichau Stiftung 2023 ausgezeichnet.
Biografische Anmerkung
Geboren 1992; Studium der Rechtswissenschaft an der Freien Universität Berlin und am Hastings College of the Law, University of California,; 2017 Erste juristische Prüfung; 2021 Promotion; 2022 LL.M. an der University of California, Berkeley School of Law; seit 2022 Associated Researcher des European Banking Institute.