Vertragsbindung als Freiheitsvoraussetzung
ISBN:
978-3-16-153065-4
Verlag:
Mohr Siebeck
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
17.02.2015
Reihe:
Studien zum Privatrecht
Format:
Hardcover
Seitenanzahl:
337
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Die Verfassung umreißt ein klares Leitbild positiver Freiheit im Sinne individueller Gestaltungsmacht, deren Voraussetzungen der Staat zu schaffen bzw. zu sichern hat. Ein wichtiges Mittel privater Freiheitsausübung ist der Vertrag, der nur dann individuelle Gestaltungsmacht gewährt, wenn er die Parteien an ihre Leistungsversprechen bindet. Das Haftungsprivileg der Kapitalgesellschafter verkürzt das für die Gesellschaftsgläubiger verfügbare Haftungsvermögen und somit ihre vertragliche Gestaltungsmacht. Andreas Conow zeigt, dass die zugrunde liegenden wirtschaftstheoretischen Überlegungen individuelle Freiheit nicht fördern und das entsprechende wirtschaftstheoretische Menschenbild mit dem unserer Verfassung nicht vereinbar ist. Als Lösung plädiert der Autor für eine angemessene Kapitalausstattung der Kapitalgesellschaft, als Schritt in diese Richtung rechtfertigt er den insolvenzrechtlichen Nachrang von Gesellschafterdarlehen.
Biografische Anmerkung
Geboren 1979; Studium der Rechtswissenschaft in Mannheim und Barcelona; Referendariat in Mosbach, Mannheim und Bari; Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Universität Augsburg; 2013 Promotion; seit Juli 2013 Rechtsanwalt in Augsburg.









