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Vertragswettbewerb in der ambulanten Gesundheitsversorgung

Zu den tatsaechlichen und rechtlichen Grenzen hausarztzentrierter Versorgung durch Selektivvertraege gemaeß § 73 b Abs. 4 und 4 a SGB V
ISBN:
978-3-631-60835-7
Verlag:
Peter Lang GmbH, Internationaler Verlag der Wissenschaften
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
29.04.2010
Autoren:
Bearbeiter:
Reihe:
Speyerer Schriften zu Gesundheitspolitik und Gesundheitsrecht
Format:
Softcover
Seitenanzahl:
92
Ladenpreis
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Hinweis: Da dieses Werk nicht aus Österreich stammt, ist es wahrscheinlich, dass es nicht die österreichische Rechtslage enthält. Bitte berücksichtigen Sie dies bei ihrem Kauf.
Der Einbau sozialpolitisch flankierter Wettbewerbselemente in die gesetzliche Krankenversicherung vermag stimulierende Impulse für Effizienz und Qualität der medizinischen Versorgung freizusetzen. Problematisch ist allerdings, dass der Gesetzgeber die zukünftige Entwicklung neuer Versorgungsstrukturen ausschließlich in einem dezentralen, auf die besondere hausarztzentrierte Versorgung als Eingangspforte und «Lotse» bezogenen Selektivvertragssystem organisiert. Für das dadurch verursachte Spannungsfeld von Kollektiv- und Selektivverträgen fehlt es an gesetzlichen Maßgaben einer patientengerechten Auflösung. Dieser Band plädiert für die Kombination beider Vertragssysteme unter den Vorgaben des Gemeinschaftsrechts und des deutschen Gesundheitsverfassungs- und Gesundheitswettbewerbsrechts.
Biografische Anmerkung
Der Autor: Rainer Pitschas, geboren 1944, ist gegenwärtig nach Promotion und Habilitation ordentlicher Universitätsprofessor und Lehrstuhlinhaber an der Deutschen Hochschule für Verwaltungswissenschaften Speyer. Zu seinen Schwerpunkten in Forschung und Lehre zählen das Sozial- und Gesundheitsrecht einschließlich ihrer sozial- und wirtschaftswissenschaftlichen Grundlagen. Hinzu treten intensive Praxiserfahrungen aus einer leitenden Tätigkeit in der Sozialverwaltung nach vorheriger Verwaltungsausbildung.