Verwaltungsprozessuale Defizite der Rechtsschutzpraxis im Beamtenkonkurrentenstreit
ISBN:
978-3-8487-6673-4
Verlag:
Nomos
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
30.04.2020
Reihe:
Schriften zum öffentlichen Dienstrecht
Format:
Softcover
Seitenanzahl:
292
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Die fast ausnahmslose Verlagerung des Rechtsschutzes des bei der Vergabe eines Statusamtes unterlegenen Bewerbers gegen die Ernennung seines Konkurrenten in das Eilverfahren weist prozessuale Defizite auf, die eine Rückführung des Rechtsschutzes in das Hauptsacheverfahren notwendig machen. Unter dieser Leitthese zeigt die Arbeit auf, dass die den verfassungsrechtlichen Bewerbungsverfahrensanspruch des unterlegenen Bewerbers verletzende Auswahlentscheidung auch nach erfolgreichem Eilverfahren fortbesteht, dass aus diesem Grund die Gefahr sich widersprechender behördlicher und verwaltungsgerichtlicher Entscheidungen droht und dass die strukturelle Verlagerung des Rechtsschutzes ins Eilverfahren eine Verkürzung des verwaltungsgerichtlichen Instanzenzuges bewirkt. Abschließend unterbreitet die Arbeit einen Vorschlag zur Ausgestaltung des Hauptsacherechtsschutzes in Beamtenkonkurrentenstreitigkeiten, den sie aus der Verwaltungsaktqualität der Auswahlentscheidung herleitet.
Schlagwörter
Rechtsschutz
Auswahlverfahren
Anfechtungsklage
Ernennung
Verpflichtungsklage
Konkurrentenklage
Leistungsklage
Auswahlentscheidung
Eilrechtsschutz
Eilverfahren
Hochschulzulassung
Art. 33 Abs. 2 GG
Konkurrentenstreit
§ 123 VwGO
Marktteilnahme
Beamtenkonkurrentenstreit
Konkurrentenverdrängung
Bewerbungsverfahrensanspruch
Ämterstabilität
§ 80 Abs. 5 VwGO
Grundsatz der Bestenauslese
Grundsatz der Ämterstabilität
Vergabe eines Amtes









