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Virtuelle Börsen als Instrument zur Marktforschung

ISBN:
978-3-8244-9101-8
Auflage:
2002
Verlag:
Deutscher Universitätsverlag
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
11.12.2002
Autoren:
Reihe:
Beiträge zur betriebswirtschaftlichen Forschung
Format:
Softcover
Seitenanzahl:
262
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Virtuelle Börsen sind eine neue Marktforschungsmethode zur Lösung kurz- und mittelfristiger Prognoseprobleme. Auf diesen virtuellen Märkten können Konsumenten, Unternehmensmitarbeiter und Experten ihre Einschätzungen über zukünftige Marktentwicklungen, beispielsweise Absatz, Umsatz oder Marktanteile, handeln. Der Marktmechanismus einer virtuellen Börse kann dabei bessere und effizientere Prognosen als etablierte Prognosemethoden erzielen.

Martin Spann zeigt theoretisch und empirisch, dass virtuelle Börsen ein Erfolg versprechendes Instrument zur Marktforschung sein können. Er verknüpft Theorien aus Volkswirtschaft, Finanzwirtschaft und dem Marketing mit der praktischen Umsetzung internetbasierter virtueller Börsen in mehreren Projekten auf Basis einer eigens hierzu entwickelten Software. Der Autor überprüft die Anwendbarkeit virtueller Börsen auf konkrete Probleme der Unternehmenspraxis in vier empirischen Studien und zeigt an Hand von Designmöglichkeiten, wie zukünftige Anwender virtuelle Börsen umsetzen können.

Ausgezeichnet mit dem Erich-Gutenberg-Preis 2003, dem Dissertationspreis der Industrie- und Handelskammer Frankfurt am Main und dem 3. Preis des Bundesverbands Deutscher Markt- und Sozialforscher e.V.
Biografische Anmerkung
Dr. Martin Spann promovierte bei Prof. Dr. Bernd Skiera am Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Electronic Commerce der Universität Frankfurt am Main.