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Ihr LexisNexis-Verlagsteam

Von der Umweltökonomie zur ökologischen Ökonomie

Zur Notwendigkeit eines Paradigmenwechsels
ISBN:
978-3-932756-46-7
Verlag:
viademica.verlag berlin
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
01.08.1998
Reihe:
Edition Wirtschaftswissenschaften
Format:
Softcover
Seitenanzahl:
102
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Hinweis: Da dieses Werk nicht aus Österreich stammt, ist es wahrscheinlich, dass es nicht die österreichische Rechtslage enthält. Bitte berücksichtigen Sie dies bei ihrem Kauf.
Die Wirtschaftstheorie hat zur Abwendung der drohenden Naturverknappung weitgehend nichts beizutragen. Zwar liegen Entwürfe und Vorstellungen vor, die auf die Begrenzungskrise anwendbar sind, doch die Konsequenzen fallen dürftig aus und führen im wesentlichen über unmittelbare Feststellungen nicht hinaus. Diese düstere Zustandsbeschreibung des derzeitigen Wirtschaftsverständnisses im Hinblick auf die Umweltproblematik ist der Ausgangspunkt dieser Arbeit. Ihr Ziel ist die Skizze eines Forschungsprogramms, dessen Verwirklichung den überfälligen Wandel zu einer ökologisch ausgerichteten Wirtschaftstheorie vollziehen könnte. Um dieses Vorhaben qualifiziert umzusetzen, werden in den beiden einführenden Kapiteln grundlegende Sachverhalte thematisiert. Kapitel 1 stellt die Forschungstechnik der vorherrschenden Theorieschule, der Neoklassik, vor, welche im Vergleich mit der verstehenden Methode dargeboten wird. So kann neben der geübten Kritik ein alternatives Vorgehen geschildert werden. Dabei verdient das individuelle Selbstbestimmungsparadigma besondere Beachtung. Seine dogmatische Beibehaltung bei gleichzeitiger Zulassung kollektiver Fragestellungen führt zu einem systematischen Theorieversagen (Konsistenzthese). In Kapitel 2 werden der Umweltbegriff sowie die gängigen umweltökonomischen Rezepte eingeführt, anhand derer in den folgenden zwei Kapiteln das Scheitern der Wirtschaftswissenschaft exemplarisch demonstriert wird. Das geschieht an einigen Stellen durch stark vereinfachte Modelle, um den formalen Charakter der Neoklassik und ihrer Theoreme hervorzuheben. Zur konkreten Begründung des Theorieversagens wird sich der individualistischen Allokationssysteme Markt, Verhandlung und Abstimmung bedient. Sonstige Allokationsmechanismen finden in dieser Arbeit keine Erwähnung; ihre Erörterung hätte den gesetzten Rahmen der vorliegenden Abhandlung gesprengt.