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Voraussetzungen und Grundzüge unionsrechtlicher Systembildung

dargestellt am Beispiel ausgewählter Bereiche des Unionsprivatrechts
ISBN:
978-3-16-162533-6
Verlag:
Mohr Siebeck
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
29.02.2024
Reihe:
Rechtsvergleichung und Rechtsvereinheitlichung
Format:
Softcover
Seitenanzahl:
322
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Hinweis: Da dieses Werk nicht aus Österreich stammt, ist es wahrscheinlich, dass es nicht die österreichische Rechtslage enthält. Bitte berücksichtigen Sie dies bei ihrem Kauf.
Als "inneres System" bilden die übergreifenden Prinzipien und Grundsätze einer Rechtsordnung nach traditionellem deutschen Verständnis ein tragendes Element der Dogmatisierung des positiven Rechtsstoffs. Zugleich bringen sie die spezifische Gerechtigkeitsvorstellung, die sich in der Rechtsordnung verwirklicht wissen will, und damit deren Grundlage und ultimativen Fluchtpunkt zum Ausdruck. Ob sich inzwischen - zumal unter dem Eindruck der fortlaufenden Globalisierung - auch auf unionseuropäischer Ebene eine das Unionsrecht überwölbende Gerechtigkeitsvorstellung herausgebildet hat (oder zumindest herauszubilden beginnt), ist eine Frage, deren Beantwortung von zentraler Bedeutung für die Bewältigung aktueller und künftiger unionsrechtlicher Problemstellungen sein dürfte. Den hierin begründeten Untersuchungsauftrag nimmt Moritz Reichenbach zum Anlass, das Privatrecht der Europäischen Union auf Anhaltspunkte für eine solche unionseuropäische Gerechtigkeitsvorstellung zu durchleuchten.
Biografische Anmerkung
Geboren 1995; Studium der Rechtswissenschaft in Heidelberg; Rechtsreferendariat im Freistaat Thüringen; Rechtsanwalt in Frankfurt am Main; 2023 Promotion in Heidelberg; Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Bundesverfassungsgericht; Postdoktorand am Max-Planck-Institut für Rechtsgeschichte und Rechtstheorie in Frankfurt am Main.