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Warum es keine Flucht war

Mohammad Rasoulof über den Iran und die Kunst des Widerstands
ISBN:
978-3-351-04287-5
Auflage:
1. Auflage
Verlag:
Aufbau
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
10.11.2026
Format:
Hardcover
Seitenanzahl:
176
Ladenpreis
22,70 EUR (inkl. MwSt. zzgl. Versand)
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Zwei Stimmen aus dem Iran: Kunst als Widerstand gegen autoritäre Macht.

Der Zufall führt Behzad Karim Khani und Mohammad Rasoulof für ein Gespräch zusammen. Ein Autor, dessen letzter Roman mit dem Versprechen endet, Deutschland zu verlassen. Und ein oskarnominierter Filmemacher, der hier seinen rettenden Hafen gefunden hat. Karim Khani ist tief beeindruckt von diesem Mann, der allein im Jahr 2024 mehr erlebt hat als die meisten Menschen in ihrer gesamten Biografie. Haft im iranischen Gefängnis. Eine Flucht zu Fuß über die Berge. Standing Ovations in Cannes. Bei langen Spaziergängen durch Berlin unterhalten sich die beiden über Exil und Integrität. Über Reform und Revolution. Und über das Festhalten an Kunst als Ausdruck von Freiheit.

Biografische Anmerkung

Behzad Karim Khani, geboren 1977 in Teheran, kam als Kind nach Deutschland und lebt in Berlin. Sein Debütroman »Hund, Wolf, Schakal« stand auf der Shortlist des aspekte-Literaturpreises, wurde mit dem Debütpreis des Harbour Front Literaturfestivals sowie dem des Buddenbrookhauses ausgezeichnet und für das Theater adaptiert. 2024 folgte »Als wir Schwäne waren«. Er ist Mitherausgeber der wiedergegründeten »Weltbühne«.

Mohammad Rasoulof wurde 1973 in Schiras, Iran, geboren. Er ist Filmemacher, Produzent und Künstler. Im Juli 2022 wurde er festgenommen und im Mai 2024 zu acht Jahren Haft und Peitschenhieben verurteilt. Daraufhin floh er aus dem Iran. Im selben Jahr gewann sein Film »Die Saat des heiligen Feigenbaums« auf dem Filmfestival in Cannes den Sonderpreis der Jury und wurde von Deutschland als Beitrag für den »Besten Internationalen Film« bei den Oscars eingereicht.