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Wer hat Angst vorm Sozialismus?

Über das progressive Erbe nach 1989
ISBN:
978-3-351-04271-4
Auflage:
1. Auflage
Verlag:
Aufbau
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
10.03.2027
Format:
Softcover
Seitenanzahl:
176
Ladenpreis
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Eine Umdeutung des sozialistischen Erbes fernab von Opfernarrativen und Ostalgie.

Was, wenn der Osten nicht das Problem ist, sondern die Lösung? Charlotte Misselwitz, Tochter von DDR-Oppositionellen, beschreibt die »Stolpermomente« von Menschen, die in sozialistischen Gesellschaften lebten und aufwuchsen, ihre etwas andere Sicht auf westlich geprägte Gegenwartsdiskurse. Sie spricht mit Menschen aus der ehemaligen DDR und Jugoslawien, aus Kibbuzim und Kerala und zeigt: Was als reaktionär abgetan wird, entpuppt sich häufig als Teil eines progressiven Erbes – sei es eine andere Perspektive auf Gleichberechtigung, Krieg, Kollektivismus oder Freiheit. Ein Erbe, das nicht nur den Ostdeutschen gehört, sondern allen, die von einer gerechteren Zukunft träumen.

»Charlotte Misselwitz beschwört das Potenzial und die Kraft des Sozialismus herauf. Ein herrlich gefährliches und hoch interessantes Unternehmen.« Carolin Würfel

Biografische Anmerkung

Charlotte Misselwitz ist in Ost-Berlin geboren und zwischen DDR-Oppositionellen und kommunistischen Juden aufgewachsen. Sie studierte Literaturwissenschaft und Philosophie in Berlin und Chicago, hat längere Zeit in Russland und Israel gelebt und promovierte 2020 über Stereotypisierungen des Muslimischen in deutschen und israelischen Medien. Die Publizistin und Medienwissenschaftlerin schreibt essayistisch u. a. für die taz, die Berliner Zeitung und den Deutschlandfunk. Sie lebt in Berlin.