Westdeutsches Polizeirecht unter alliierter Besatzung (1945-1955)
ISBN:
978-3-16-150424-2
Verlag:
Mohr Siebeck
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
10.11.2010
Reihe:
Beiträge zur Rechtsgeschichte des 20. Jahrhunderts
Format:
Softcover
Seitenanzahl:
299
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Das Jahrzehnt zwischen der Kapitulation von 1945 und der Aufhebung des Besatzungsstatus 1955 ist das erste und zugleich besonders bedeutende der westdeutschen Polizeirechtsgeschichte. Daniell Bastian erforscht diese Dekade erstmals umfassend. Seine Untersuchung zeigt ein rechtlich stark zersplittertes Gebiet, auf dem die Besatzungsmächte mit Nachdruck versuchten, ihre Vorstellungen einer "guten deutschen Polizei" umzusetzen. Der Autor schildert im ersten Teil der Arbeit nicht nur die Eingriffe der Briten, Amerikaner und Franzosen in die Kernbereiche des formellen und materiellen Polizeirechts, sondern bezieht auch die Polizeiverordnungen, die polizeiliche Straf- und Verwarnungspraxis und die Zwangsmittel mit ein. Im Mittelpunkt des zweiten Teils steht die Kompetenzverteilung zwischen Bund und Ländern nach dem Grundgesetz, einschließlich der Grenzpolizei und des Verfassungsschutzes.
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Biografische Anmerkung
Geboren 1975; 1996 - 2002 Studium der Rechtswissenschaft in Frankfurt am Main; 2009 Promotion; derzeit Regierungsrat im Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung.









