Wettbewerb und Regelordnung
ISBN:
978-3-16-150074-9
Auflage:
2008; unveränderte Studienausgabe
Verlag:
Mohr Siebeck
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
19.06.2009
Herausgeber:
Bearbeiter:
Reihe:
Untersuchungen zur Ordnungstheorie und Ordnungspolitik
Format:
Softcover
Seitenanzahl:
336
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"Wettbewerb und Regelordnung" sind die beiden Kernelemente des Forschungsprogramms von Viktor J. Vanberg. Er steht hiermit in einer langen Tradition ausgehend von der Schottischen Moralphilosophie, über die Freiburger Ordnungsökonomik, hin zur Sozialtheorie von Friedrich August von Hayek und zur Verfassungsökonomik von James Buchanan. In der jetzt vorliegenden Studienausgabe widmet Vanberg all diesen Forschungstraditionen seine Aufmerksamkeit, ohne sich mit ideengeschichtlichen Einordnungen zufrieden zu geben. Durch sorgfältige Korrekturen und umsichtige Synthesen gelingt es Vanberg, diese Stränge konsistent zusammenzuführen und weiter zu entwickeln.
Die in diesem Band zusammengeführten Arbeiten weisen Vanberg als einen der Hauptvertreter moderner Ordnungsökonomik und als entscheidenden Wegbereiter der Verfassungsökonomik aus. Dabei erfahren die Marktordnung und der demokratische Rechtsstaat jeweils auf Grundlage eines privilegienfreien Leistungswettbewerbs zugunsten souveräner Bürger eine anspruchsvolle normative Begründung. Gleichzeitig zeigen Vanbergs Beiträge zu den methodologischen und verhaltenstheoretischen Grundlagen der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften welche grundlegenden Erkenntnisfortschritte erst dann möglich werden, wenn Ökonomik als erfahrungswissenschaftlich orientierte "Lebenswissenschaft" und nicht als schlichte Gleichgewichtsmechanik oder Maximierungslogik angelegt ist. Mit diesen Überlegungen knüpft Vanberg an Hans Alberts Kritik des ökonomischen "Modell-Platonismus" an."
Aus dem Vorwort von Nils Goldschmidt und Michael Wohlgemuth
Die in diesem Band zusammengeführten Arbeiten weisen Vanberg als einen der Hauptvertreter moderner Ordnungsökonomik und als entscheidenden Wegbereiter der Verfassungsökonomik aus. Dabei erfahren die Marktordnung und der demokratische Rechtsstaat jeweils auf Grundlage eines privilegienfreien Leistungswettbewerbs zugunsten souveräner Bürger eine anspruchsvolle normative Begründung. Gleichzeitig zeigen Vanbergs Beiträge zu den methodologischen und verhaltenstheoretischen Grundlagen der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften welche grundlegenden Erkenntnisfortschritte erst dann möglich werden, wenn Ökonomik als erfahrungswissenschaftlich orientierte "Lebenswissenschaft" und nicht als schlichte Gleichgewichtsmechanik oder Maximierungslogik angelegt ist. Mit diesen Überlegungen knüpft Vanberg an Hans Alberts Kritik des ökonomischen "Modell-Platonismus" an."
Aus dem Vorwort von Nils Goldschmidt und Michael Wohlgemuth
Schlagwörter
Biografische Anmerkung
Nils Goldschmidt (Herausgegeben von)
ist Professor für Kontextuale Ökonomik und ökonomische Bildung an der Universität Siegen, Vorsitzender der Aktionsgemeinschaft Soziale Marktwirtschaft.
Michael Wohlgemuth (Herausgegeben von)
Geboren 1965; Studium der Volkswirtschaftslehre; 1999 Promotion; 2007 Habilitation; u.a. apl. Professor an der Universität Witten / Herdecke und Forschungsbeauftragter der Stiftung für Staatsrecht und Ordnungspolitik, Liechtenstein.
Viktor J. Vanberg (Von (Autor))
1995-2009 Professor für Wirtschaftspolitik an der Universität Freiburg; 2001-10 Leiter des Walter Eucken Instituts Freiburg; seit 2010 Senior Research Fellow und Vorstand, Walter Eucken Institut.
ist Professor für Kontextuale Ökonomik und ökonomische Bildung an der Universität Siegen, Vorsitzender der Aktionsgemeinschaft Soziale Marktwirtschaft.
Michael Wohlgemuth (Herausgegeben von)
Geboren 1965; Studium der Volkswirtschaftslehre; 1999 Promotion; 2007 Habilitation; u.a. apl. Professor an der Universität Witten / Herdecke und Forschungsbeauftragter der Stiftung für Staatsrecht und Ordnungspolitik, Liechtenstein.
Viktor J. Vanberg (Von (Autor))
1995-2009 Professor für Wirtschaftspolitik an der Universität Freiburg; 2001-10 Leiter des Walter Eucken Instituts Freiburg; seit 2010 Senior Research Fellow und Vorstand, Walter Eucken Institut.









