Wiedergutmachung bei Menschenrechtsverletzungen

Die Umsetzung völkerrechtlicher Wiedergutmachungspflichten in Österreich

ISBN: 978-3-7083-0917-0

Auflage: 1. Auflage

Verlag: NWV

Land des Verlags: Österreich

Erscheinungsdatum: 24.06.2013

Autoren: Stadlmayr Lisa Maria

Reihe: Studienreihe des Ludwig Boltzmann Instituts für Menschenrechte


Format: Einband - flex. (Paperback)

Seitenanzahl: 483

54,80 EUR
(inkl. MwSt. zzgl. Versand)
kostenloser Versand innerhalb Österreichs

Sofort verfügbar

Lieferzeit: 3-4 Werktage

Diese Seite drucken

Diese Seite weiterleiten

Beschreibung

Österreich: Ein Opfer von Folter durch Polizeibeamte erhält jahrelang weder Entschuldigung noch Schadenersatz, die Täter versehen lange weiterhin Dienst bei der Polizei. Ein Beschwerdeführer wendet sich mit der Behauptung einer Menschenrechtsverletzung nach Genf und bekommt Recht – nationale Behörden lehnen finanziellen Ausgleich mit Hinweis auf die Unverbindlichkeit der internationalen Entscheidung ab. Die Rechte der Opfer von Menschenrechtsverletzungen rückten international zuletzt verstärkt in den Vordergrund – getragen von der Erkenntnis, dass die Wirksamkeit menschenrechtlicher Garantien maßgeblich davon abhängt, welche Konsequenzen deren Verletzung nach sich zieht: Rechte, deren Verletzung nicht mit durchsetzbaren Ansprüchen bewehrt ist, nützen dem Einzelnen kaum. In Österreich steht die EMRK im Verfassungsrang, viele UN-Menschenrechtsinstrumente sind ratifiziert – doch was kann ein Einzelner bei einer Verletzung der dort verbrieften Rechte erreichen, welche „Werkzeuge“ gibt ihm das nationale Recht an die Hand? Welche Möglichkeiten hat das Opfer einer international festgestellten Menschenrechtsverletzung, um innerstaatlich Abhilfe zu erhalten? Eine Untersuchung zur Umsetzung völkerrechtlicher Wiedergutmachungspflichten bei Menschenrechtsverletzungen in Österreich fehlte bislang – diese Lücke wird durch das vorliegende Werk geschlossen.

Biografische Anmerkung

Dr. Lisa Maria Stadlmayr ist im Bereich Menschenrechte, Rechtsstaatlichkeit und Demokratisierung tätig.