Wohin treibst du, Amerika?
ISBN:
978-3-8335-7013-1
Auflage:
1. Auflage
Verlag:
digitalreprint
Land des Verlags:
Deutschland
Erscheinungsdatum:
01.08.2012
Format:
Buch
Seitenanzahl:
246
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„Nie wieder Krieg!“, gelobten 1945 Sieger und Besiegte, und doch folgten die Vereinigten Staaten – gegen die Versprechungen im Nürnberger Kriegsverbrecherprozess – ohne Rücksicht auf Risiken dem Verlangen nach strategischer Ausbreitung und Vorherrschaft. Sie führten Kriege – erklärt oder nicht – zerstörten zu ihren Gunsten durch kriminelle Aktionen der Geheimdienste die innere Entwicklung kleiner Staaten und wurden so zur moralischen Belastung und zum Schandfleck der westlichen Welt. Dieser verbrecherische Verfall ist nur schwer zu begreifen. Aus diesem Grunde möchte der Autor durch Bloßlegen der Fakten warnen. Immer wieder müssen wir uns Fragen stellen, die sich durch die Handlungen der Amerikaner zwangsläufig ergeben:
Warum führen die USA so viele Kriege?
Wer verdient daran?
Wer bezahlt die Kriege?
Und die wichtigste Frage: Wer muss in diesen Kriegen sterben? Es sind ahnungslose Soldaten, die zu Handlangern des Kapitalismus und des Big Business, der Wall Street, der Banken und der Rüstungsindustrie geworden sind. Das große Übel unserer Zeit ist die Mutlosigkeit, einen Missstand offen zu bekennen. Schein bestimmt die Lebensart der meisten Menschen. Schein beherrscht unsere eigene Selbstdarstellung. Schein durchdringt Religion und Politik. Immer nur glänzen wir durch Lüge und Schein. Und wer die Wahrheit ausdrückt, der tut etwas Verwerfliches, der ist impertinent und macht sich in der Gesellschaft lächerlich. Wer aber etwas bewegen will, der muss gegen den Schein anschwimmen. Wahrheit entspricht nicht der Scheinheiligkeit. Schein ist das Grundelement amerikanischen Lebens. Zur Erhaltung des politischen und sozialen Friedens sollten wir besser informiert sein. Wir müssen erkennen, dass die USA uns für ihren Imperialismus einspannen wollen. Und wir müssen einen krankhaften Imperialismus nach amerikanischem Vorbild unterbinden, wenn wir Unruhen und inneren Sozial-Terrorismus vermeiden wollen. Wenn die USA nicht einlenken und ihre Expansionspolitik nicht ändern, verlieren auch wir Rechtsstaatlichkeit und werden in Angst vor innerem Terrorismus leben müssen und einer Belebung des Kommunismus keinen Widerstand bieten können. Amerika hat die Welt durch seine rücksichtslose Politik in eine Wirtschaftskrise ( Made in USA) gestürzt, an der die ganze Welt lange leiden muss. Und es wird kaum möglich sein, sich von dem Profitdenken und der Macht des Geldes zu trennen. Big Business und Wall Street werden das Sagen behalten.
Biografische Anmerkung
Helmut F. Bauer, Prof. Dr. rer. nat., Dr.-Ing. e.h. wurde 1926 in Worms geboren. Nach dem Dienst als Luftwaffenhelfer und Matrose studierte er Mathematik an der Universität Mainz und Ingenieurwissenschaften an der Technischen Hochschule Darmstadt. 1956 wanderte er in die USA aus und arbeitete bei NASA im Team von Wernher v. Braun (erste Flüge amerikanischer Satelliten, erste bemannte Mercury-Raumflüge sowie Apollo- Mondflüge). Er lehrte über 25 Jahre an der Universität Alabama- Huntsville, am Georgia Institute of Technology in Atlanta, Georgia und an der Universität der Bundeswehr München. Von 1973 bis 1974 studierte er Physiologie. An der Universität der Bundeswehr lehrte er Raumfahrttechnik. Begleitend studierte er von 1986 bis 1994 an der LMU München Philosophie, Deutsche und Englische Literatur.









